Saar-SPD sucht Spitzenkandidaten für Landtagswahl
Wer macht das Rennen - Lafontaine oder Maas?

Nach Angaben der Parteiführung hat die Saar-SPD noch nicht über die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2004 entschieden. Partei- und Fraktionschef Heiko Maas widersprach am Wochenende einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“, wonach er selbst und nicht Oskar Lafontaine Ministerpräsident Peter Müller (CDU) herausfordern wolle.

HB SAARBRÜCKEN/LEIPZIG. Die Zeitung hatte berichtet, Maas habe diese Entscheidung unter Vermittlung von Generalsekretär Olaf Scholz und SPD-Bundestagsfraktionschef Franz Müntefering gefällt.

Maas sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir werden uns weder in der Frage des Zeitpunktes, noch in der Personalfrage an sich unter Druck setzen lassen - schon gar nicht aus Berlin“. Anders lautende Berichte über etwaige Absprachen seien frei erfunden. Der frühere SPD-Chef und Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine ist seit seinem überraschenden Rückzug aus allen Ämtern im Jahr 1999 mit der Berliner SPD-Führung zerstritten.

Laut Zeitplan wollen sich Lafontaine und Maas über die Kandidatur abstimmen und voraussichtlich beim Landesparteitag am 8. November bekannt geben, wer antritt. Lafontaine (60) habe allerdings klar ausgeschlossen, sich gegen Maas (36) für die Spitzenkandidatur zu bewerben, sagte ein SPD-Sprecher in Saarbrücken.

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