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Schadenersatzforderungen: Fluglotsen sollen ihre Gewerkschaft retten

exklusiv Mit einer Einmalzahlung der Mitglieder will die Gewerkschaft der Flugsicherung den Kopf aus der Schlinge ziehen. Der GdF stehen hohe Schadensersatzforderungen ins Haus.

Fluglotsin am Frankfurter Flughafen: Die Gewerkschaft GdF fordert eine Einmalzahlung von allen Mitgliedern. Quelle: dpa
Fluglotsin am Frankfurter Flughafen: Die Gewerkschaft GdF fordert eine Einmalzahlung von allen Mitgliedern. Quelle: dpa

FrankfurtDie rund 3000 Fluglosten der Deutschen Flugsicherung sollen ihre Gewerkschaft der Flugsicherheit (GdF) vor dem finanziellen Kollaps retten. Die GdF fordert in der gerade beginnenden Tarifrunde unter anderem eine Einmalzahlung nur für die Gewerkschaftsmitglieder, berichtet das Handelsblatt. Die Mitglieder sollten diesen Betrag zu einem späteren Zeitpunkt an die GdF spenden, um deren Kasse aufzubessern.

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Hintergrund sind hohe Schadensersatzforderungen an die GdF. Nachdem das Frankfurter Arbeitsgericht Anfang vergangenen Jahres einen Streik von rund 200 Vorfeldlotsen am Frankfurter Flughafen untersagt hatte, waren Lufthansa und andere Airlines, der Flughafenbetreiber Fraport sowie die Deutsche Flugsicherung vor Gericht gezogen. Sie fordern Schadensersatz in Höhe von zehn Millionen Euro. Das Arbeitsgericht Frankfurt verhandelt den Fall am 15. Februar.

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