Schadenersatzforderungen
Kommunen drohen Deutscher Bank

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Nach dem Willen der Grünen muss die Niederlage für die Deutsche Bank weitere Konsequenzen für das Institut haben. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Gerhard Schick, forderte eine Sonderprüfung bei der Bank durch die Finanzaufsicht: "Die BaFin kann nach dieser Klärung der rechtlichen Lage nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Die BaFin müsse klären, ob es eine systematische Fehlberatung gegeben habe.

Schick ist überzeugt, dass die Firma Ille ja wohl kein Einzelfall gewesen sei. Die Bank hatte ähnliche Produkte an mehr als 200 mittelständische Firmen und Kommunen verkauft.

Ein Sprecher der Finanzaufsicht betonte, die BaFin wolle die Urteilsgründe abwarten. "Der Fall interessiert uns. Aber erst dann können wir uns Gedanken über weitere Schritte und mögliche Konsequenzen auch für andere Banken machen", sagte er.

Der Düsseldorfer Anwalt Julius Reiter, der mehrere Anleger bei Swap-Klagen gegen die Deutsche Bank vertritt, kritisierte die BaFin: Sie müsse sich fragen lassen, ob sie nicht versagt habe, indem sie solche Geschäfte zugelassen habe. "Es sollten zumindest jetzt noch Sonderermittlungen durchgeführt werden, um festzustellen, ob Banken systematisch ihre Kunden benachteiligt haben", erklärte er.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Deutsche Bank arbeitet zu Ungunsten ihrer Kunden u.zu
    Gunsten ihrer Aktionäre u.Ackermann .Deren Kunden sind
    nicht zu bedauern.Die Postbank-Kunden kündigen jetzt
    wegen Ackermann verstärkt ihre Konten .Meine Konten sind
    jetzt bei der Sparda-Bank .

  • Ackermann soll sich vom Acker machen

  • Natürlich benachteiligen Banken systematisch ihre Kunden!

    Die Kunden vertrauen ihren Bankberatern erstmal und die meisten auch vorbehaltlos. Die Bankberater stecken aber in dem Dilemma der Zielerfüllung. Als ich in einer Schulung für Zertifikate dem Schulungsleiter sagte, dass ich mein Leben lang ohne Zertifikate ausgekommen bin, nahm mich ein Prokurist der Bank in der Pause zur Seite und ermahnte mich, dass man keine Berater bräuchte, um nur "bankeigene Produkte" zu verkaufen. Damit sind Einlagenprodukte gemeint. Für den Kunden absolut sicher und auf die Dauer meistens rentabler als riskante Produkte wie Investmentfonds, Zertifikate, o.ä.

    Diese ganzen Beratungsprotokolle haben infolge dann nur einen unschätzbaren Wert für die Bank. Diese verfügt nämlich plötzlich über einen Nachweis/Beweismittel, dass sie "beraten" hat. Die meisten Kunden wissen aber in Wirklichkeit trotzdem nicht, was sie da gezeichnet und vertrauensvoll unterschrieben haben und bleiben im Streitfall aufgrund des Beratungsprotokolls auf ihren Verlusten sitzen. Meine Empfehlung ist: kein Beratungsprotokoll unterschreiben und immer einen Zeugen dabei haben.

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