Schadenersatzforderungen
Kommunen drohen Deutscher Bank

Das Urteil des Bundesgerichtshofes wegen hochriskanter Zinswetten könnte die Deutsche Bank noch teuer zu stehen kommen. Laut dem Städte- und Gemeindebund könnten auch Kommunen Schadenersatzansprüche stellen.
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Passau/Berlin

"Die Städte haben in ihrer Not versucht, Finanzgeschäfte zu tätigen, die sehr risikoreich sind", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch). "Es ist nicht auszuschließen, dass nach dem Bundesgerichtshofurteil auch Schadenersatzansprüche von Städten bestehen." Allerdings seien damit nicht die Finanzprobleme einer Gemeinde zu lösen.

Der BGH hatte Deutschlands größte Bank am Dienstag dazu verurteilt, dem Hygienehersteller Ille aus Altenstadt in Hessen gut 540.000 Euro Schadenersatz zahlen. Die Bank habe ihre Beratungspflichten verletzt, urteilte der BGH (Az.: XI ZR 33/10).

Das Geld hatte der Mittelständler durch den Kauf eines "CMS Spread Ladder Swaps" im Jahr 2005 in den Sand gesetzt.

Mit dem ersten höchstrichterlichen Urteil in einer Serie von Klagen um derartige Geschäfte schuf der BGH zugleich faktisch neue Beratungspflichten für Banken, die etliche Finanzgeschäfte betreffen, vor allem hochkomplexe Derivate. Anwälte sehen eine Klagewelle auf die Deutschen Bank zurollen.

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  • Die Deutsche Bank arbeitet zu Ungunsten ihrer Kunden u.zu
    Gunsten ihrer Aktionäre u.Ackermann .Deren Kunden sind
    nicht zu bedauern.Die Postbank-Kunden kündigen jetzt
    wegen Ackermann verstärkt ihre Konten .Meine Konten sind
    jetzt bei der Sparda-Bank .

  • Ackermann soll sich vom Acker machen

  • Natürlich benachteiligen Banken systematisch ihre Kunden!

    Die Kunden vertrauen ihren Bankberatern erstmal und die meisten auch vorbehaltlos. Die Bankberater stecken aber in dem Dilemma der Zielerfüllung. Als ich in einer Schulung für Zertifikate dem Schulungsleiter sagte, dass ich mein Leben lang ohne Zertifikate ausgekommen bin, nahm mich ein Prokurist der Bank in der Pause zur Seite und ermahnte mich, dass man keine Berater bräuchte, um nur "bankeigene Produkte" zu verkaufen. Damit sind Einlagenprodukte gemeint. Für den Kunden absolut sicher und auf die Dauer meistens rentabler als riskante Produkte wie Investmentfonds, Zertifikate, o.ä.

    Diese ganzen Beratungsprotokolle haben infolge dann nur einen unschätzbaren Wert für die Bank. Diese verfügt nämlich plötzlich über einen Nachweis/Beweismittel, dass sie "beraten" hat. Die meisten Kunden wissen aber in Wirklichkeit trotzdem nicht, was sie da gezeichnet und vertrauensvoll unterschrieben haben und bleiben im Streitfall aufgrund des Beratungsprotokolls auf ihren Verlusten sitzen. Meine Empfehlung ist: kein Beratungsprotokoll unterschreiben und immer einen Zeugen dabei haben.

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