Schadensbegrenzung: Ex-JuLi-Chef Dittrich will in Seniorenstift arbeiten

Schadensbegrenzung
Ex-JuLi-Chef Dittrich will in Seniorenstift arbeiten

HB BERLIN. Der als Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen zurückgetretene FDP-Politiker Jan Dittrich bemüht sich um Wiedergutmachung. Dittrich, der wegen einer Pressemitteilung unter dem Titel «Alte, gebt den Löffel ab» für Aufregung gesorgt hatte, sagte der «Bild», er werde eine Woche lang in einem Seniorenstift arbeiten.

Damit wolle er klar machen, dass er ältere Menschen respektiere. Dittrich war am Freitag zurückgetreten, nachdem seine Pressemitteilung - in der er sich auf den jüngsten Armutsbericht der Bundesregierung bezogen hatte - für Wirbel gesorgt hatte.

Der 28-Jährige sagte weiter, er sehe beim Thema Generationengerechtigkeit nach wie Diskussionsbedarf. «Es gibt in Deutschland 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die in Armut leben, im Dreck hausen, verwahrlost sind. Es gehört auf die Tagesordnung, dass wir darüber diskutieren, und zwar generationenübergreifend», sagte er.

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