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Schätzung: Schäuble erwartet Rekord bei Steuereinnahmen

exklusiv Am Mittwoch startet die Steuerschätzung. Die Vorlage, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, verspricht sehr gute Nachrichten. Auch der Blick in die Zukunft dürfte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gefallen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat im Hinblick auf die Steuereinnahmen gut lachen. Quelle: dpa
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat im Hinblick auf die Steuereinnahmen gut lachen. Quelle: dpa

DüsseldorfDie Steuereinnahmen werden bis zum Jahr 2016 um mehr als 100 Milliarden Euro auf 680 Milliarden Euro steigen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen mit Verweis auf die Vorlage von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für die am Mittwoch beginnende Steuerschätzung.

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Für 2011 rechnet Schäuble mit knapp 572 Milliarden Euro Steuern. Das wären 17 Milliarden Euro mehr, als die Steuerschätzung im Mai vorhergesagt hatte. 2012 rechnen Schäubles Experten mit einem Anstieg auf 591 Milliarden Euro. Das wären rund sieben Milliarden mehr als zuletzt geschätzt.

In den folgenden Jahren sollen die Einnahmen auf 613, 636 und 659 Milliarden Euro steigen. Das entspräche bis 2015 Mehreinnahmen von rund 40 Milliarden Euro.
Die Vorlage des Finanzministeriums ist eine von mehreren Vorschlägen, die während der Steuerschätzung diskutiert werden. Weitere Vorlagen kommen von Wirtschaftsforschungsinstituten, dem Sachverständigenrat und der Bundesbank. Das Ergebnis der Steuerschätzung wird am Freitag veröffentlicht.

Wesentlicher Grund für die hohen Steuermehreinnahmen ist der Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter. Diese dürften nach Schätzungen des Wirtschaftsministeriums 2011 so stark steigen wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Hohe Einkommen lassen das Lohnsteueraufkommen steigen; zudem bringt mehr Konsum auch mehr Umsatzsteueraufkommen. Diese beiden Steuerarten machen rund 60 Prozent des gesamten Steueraufkommens aus.

Der Anstieg der Einnahmen lässt die Haushaltsdefizite sinken. Das Institut für Weltwirtschaft erwartet, dass der Bund dieses Jahr 23 Milliarden Euro neue Schulden machen werde, halb so viel wie im Vorjahr. 2012 dürfte der Bund statt 27 nur noch 16 Milliarden Euro neue Kredite benötigen, 2013 sei wegen der Zahlungen in den Euro-Rettungsfonds ESM mit einem Anstieg des Defizits auf 21 Milliarden Euro zu rechnen, sagte IfW-Finanzexperte Alfred Boss.

  • 02.11.2011, 19:00 UhrAnonymer Benutzer: DHK

    Die meisten Sprücheklopper die hier gegen Beamte hetzen
    sind doch Kommunisten .

    Beamte müssen die Gesetze umsetzen die ihnen die Politik
    vorgibt .

    Im Übrigen ist der Arbeiter u. Angestellte tariflich
    besser gestellt als der Beamte.

    Man kann natürlich keinen Maurer etc.als Staatsdiener
    einsetzen .

    Beamte haben eine fundamentale Ausbildung die auch mit
    Amtsverschwiegenheit zu tun hat .

    Alle die hier Beamtenhetze betreiben ,gehören nicht in ein
    demokratisches Land .

    Sie können doch auswandern nach Nordkorea - niemand hält
    sie auf !

  • 01.11.2011, 12:42 Uhrmargrit117888

    Die Steuereinnahmen werden bis zum Jahr 2016 um mehr als 100 Milliarden Euro auf 680 Milliarden Euro steigen.
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    mit so einer Prognose wäre ich vorsichtig. Bis 2016 kann noch sehr viel Wasser den Rhein hinab fließen.
    Schön, wenn es zuträfe. Aber ich frage mich schon auch, wenn wir immer mal wieder höhere Einnahmen haben, als gedacht, wo bleibt das Geld?
    Warum nimmt Schäuble immer noch Geld auf, macht also ständig neue weitere Schulden?
    Hier sollte mal eine Überprüfung statt finden
    Ich glaube, bei uns ist das Problem, dass der Staat selbst, also die Politiker mal ihre Gürtel etwas enger schnallen müssen, sie genehmigen sich zu viel für Unsinnigkeiten
    Fängt an bei den dümmlichen Sommerfesten des BuPrä und Partys der einzelnen Parteien usw.
    In Krisenzeiten erwarte ich auch von der Politk Sparsamkeit
    Es müssen auch nicht immer Kaviar-Schnittchen sein, eine deftige Erbsensuppe ist auch sehr lecker und ein paar Salami- oder Schinken brötchen tun es auch
    Man kann Sparen nicht immer nur vom Volk erwarten.
    Wenn ich dann aber lesen muß, dass zum Minster-Präsidenten-Treffen alle mit dem Linienflug, Zug oder Auto anreisen, nur der grüne Kretschmann aus BaWü genehmigt sich den Heli für 9000 € dann zeigt das, dass nicht wir, das Volk abgehoben sind sndern die Politiker.
    Kaum am Futttertrog der Macht wird ordentlich zugelangt

  • 01.11.2011, 12:23 Uhrmargrit117888

    Das ist zwar gut beschrieben, denn so ist es. Aber Sie vergessen, dass der Beamte sich nur minimal privat. krakenversichern muß, denn er bekommt zusätzlich vom Staat Beihilfe, ist also P-Patient.
    Und die Pensionen sind um ein vielfacher höher als die normalen Renten.
    In die Renten zahlen wir aber z. T. hohe Beiträge ein.
    D.h. unterm Strich wird ein Beamte eben doch teurer.
    Und nicht bedacht haben Sie die sonstigen vielfachen Vergünstigungen der Beamten. Zusätzlichs Kidnergeld, Ortszuschlag, Ministeriumszulage wenn man in einem Mnisterium arbeitet, verbilligte Baukredite usw.
    Das Beamtentum sollte sich wirklich nur auf hohheitliche Aufgaben beschränken und sonst sollten mehr normale Angestellte tätig sein.
    Die Abteilung z. B. bei der ich mein Auto anmelde, da müssen keine Staatsbeamten sitzen

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