Scharfe Sicherheitsmaßnahmen
Innenminister beraten über Terror-Bedrohung

Nach der Warnung vor einem Terroranschlag in Deutschland haben die Bundesländer reagiert. In ganz Deutschland wurde die Präsenz bewaffneter Polizisten rund um Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt. Und in Hamburg sind die Innenminister von Bund und Ländern zusammengekommen. Einziges Thema: Wie kann Deutschland geschützt werden?
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dne/HB BERLIN. Die Innenminister von Bund und Ländern sind am Mittwochabend in Hamburg zu Beratungen über die jüngsten Anschlagwarnungen zusammengekommen. Die Minister hätten sich zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen, sagte ein Sprecher der Hamburger Innenbehörde. Ergebnisse aus der Diskussion würden nicht bekanntgegeben.

Das Thema wird auch die Innenministerkonferenz (IMK) an diesem Donnerstag und Freitag in der Hansestadt beschäftigen. Nach Angaben des IMK-Vorsitzenden, Hamburgs Innensenator Heino Vahldieck (CDU), werden sich die Minister damit „vor Eintritt in die reguläre Tagesordnung“ befassen.

In der Zwischenzeit rüstet Deutschland auf. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt rüstete die Bundespolizei mit stärker bewaffneten Streifen auf. Am Berliner Hauptbahnhof waren am Mittwoch Polizisten mit schusssicherer Weste und Maschinengewehr zu sehen. In der Hauptstadt sollte zudem der Polizeischutz gefährdeter Objekte ausgebaut werden.

Aus Angst vor einem blutigen Terroranschlag von Islamisten noch vor Weihnachten verschärft Deutschland seine Sicherheitsvorkehrungen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte am Mittwoch in Berlin vor einem Anschlag Ende November und nannte damit erstmals einen konkreten Termin.

Zum Schutz der Bevölkerung patrouillieren bewaffnete Polizisten an Flughäfen und Bahnhöfen. An Grenzen wird strenger kontrolliert. Experten fürchten, dass Weihnachtsmärkte Ziel eines Anschlags sein könnten. Spekuliert wird auch über Attentate wie im indischen Mumbai, wo 2008 bei einem Terrorüberfall von Islamisten auf Hotels mehr als 160 Menschen starben.

In Sachsen seien ab sofort mehr Beamte in zivil unterwegs, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). Ebenso in Baden-Württemberg: „Es gibt aber auch eine Reihe von Maßnahmen, die der Bürger nicht sieht“, sagte Innenminister Heribert Rech (CDU).

Auch Nordrhein-Westfalen nimmt die Lage ernst. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagte, die Polizei werde ihre Präsenz dort verstärken, wo größere Menschenmengen unterwegs seien. Aus dem Norden gab Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie bekannt, dass an den Fährhäfen verschärft kontrolliert werde.

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  • Sozialterrorismus,der lumpenelite gegen das eigene Volk.Kochrezepte,kalt duschen,Alles alkis unterbelichtete sonst wären sie nicht arbeitslos und wir könnten uns nicht dumm und dämlich verdienen,koch hat schon rückenschmerzen von der maloche auf den bau.So liebe terroristen ihr braucht uns nich wegzubomben in Deutschland wir ziehen ab aus euren ländern,der rest das sind private sicherheitsdienste dafüt sind wir nicht verantwortlich.bleibt noch der weggebombte benzinlaster,die 150 toten sorry wir zahlen dafür,nun müssen wir uns erst einmal mit der sicherung von weihnachtsmärkten befassen.Keine zeit für Arbeitslose Deutsche ,Leiharbeitssklaven und Schulessen für unsere Kinder.Den radioaktiven Müll glaube der ist das grösser Problem für uns.nun haben wir erst einmal wieder ablenkung vom eigentlichen.wie arbeitet die Polizei einiges werden die menschen sehen anderes findet verdeckt statt das schon seit längerer vergangenheit wichtig ist das alles so bleibt wie es ist.Danke

  • Es gibt keine Terrorwarnung. Unsere Politiker, voran Hr. Wulff und die Grünen bestätigen mir täglich, unsere Landsleute (Terror=islam=Deutsch) sind friedliche Mitbürger. Wir holten deshalb auch extra Leute aus Guantanamo. Wir (berlins innensenator) kämpften deshalb auch für den islam und gegen Mozart.

  • Freie Gesellschaft, sollte auch so bleiben,sind auch viele Millionen Menschen dafür gestorben.
    Gefährlich,gefährlich.
    Noch gefährlicher ist wenn sich der Staat zu ein Terroraparat entwickelt.

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