Deutschland
Schartau fordert Ausweitung der Mitbestimmung im Aufsichtsrat

Im Streit um die Mitbestimmung in den Aufsichtsräten von Unternehmen hat der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Harald Schartau, gefordert, die Arbeitnehmerrechte auszuweiten.

BERLIN. Zwar sei die Mitbestimmung modernisierungsbedürftig, sagte Schartau im Gespräch mit dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Dabei gehe es aber vor allem um die Ungleichbehandlung innerhalb der Belegschaft: "Im Augenblick ist es so, dass bei einer internationalen Gesellschaft mit Sitz in Deutschland nur die deutschen Arbeitnehmer das Wahlrecht zu den Aufsichtsräten haben."

Daher müsse das deutsche Gesellschaftsrecht so geändert werden, dass auch Mitarbeiter im EU-Ausland ein aktives und passives Wahlrecht erhalten. Nach den Worten Schartaus wäre es ein schwerer Fehler, den Arbeitnehmereinfluss im Aufsichtsrat zurückzudrängen: Das deutsche Modell sei "einmalig gut", weil es "die Kompetenz der Beschäftigten in die Unternehmensentscheidungen einbaut".

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