Schattenkabinett

Rüttgers will Ex-Parteirivalen ins Kabinett holen

Der CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, will zwei frühere innerparteiliche Rivalen im Falle eines Wahlsieges in sein Kabinett holen.
Rüttgers (M.) mit seinen designierten Ministern Thoben und Linssen. Bild: dpa

Rüttgers (M.) mit seinen designierten Ministern Thoben und Linssen. Bild: dpa

HB DÜSSELDORF. Rüttgers kündigte an, dass die frühere Berliner Kultursenatorin Christa Thoben das Wirtschaftsressort übernehmen solle. Finanzminister solle der frühere Vorsitzende der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Helmut Linssen, werden. Beide hatten sich 1999 gegen Rüttgers um den Vorsitz der NRW-CDU beworben und waren in einer Kampfabstimmung unterlegen.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Rüttgers den Arbeitsmarktexperten der Unions-Bundestagsfraktion, Karl-Josef Laumann, als Kandidaten für das Arbeitsministerium vorgestellt.

Die rot-grüne Regierungskoalition in Düsseldorf reagierte mit Spott auf die Personal-Ankündigungen des CDU-Spitzenkandidaten. "Rüttgers sammelt Namen, die ihre politische Zukunft schon hinter sich haben", sagte SPD-Fraktionschef Edgar Moron. Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann sagte, die CDU präsentiere "nach alten Rezepten nun auch noch alte Köpfe".

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