Schill-Anhänger wollten Vorstand absetzen
Schill-Partei streitet über Ausschluss von Schill

Einige Schill-Anhänger wollten durchsetzen, dass alle Sanktionen gegen den Parteigründer aufgehoben werden. Die Partei muss nun einen außerordentlichen Bundesparteitag abhalten.

HB BERLIN. Am 6. März will die Schill-Partei auf einem außerordentlichen Bundesparteitag über den Ausschluss ihres Parteigründers entscheiden. Den Kongress beschloss am Samstag eine außerordentliche Ländervorständekonferenz in Hannover auf Initiative von Anhängern des umstrittenen ehemaligen Hamburger Innensenators.

Diese hatten auf dem Treffen versucht, mit einer schnellstmöglichen Einberufung eines außerordentlichen Bundesparteitags die Aufhebung aller Ordnungsmaßnahmen gegen Schill und die Absetzung des Bundesvorstandes zu erreichen. Ihre Terminvorstellung konnten die fünf Landesvorstände allerdings nicht durchsetzen.

Die Entscheidung fiel nach Angaben eines Parteisprechers mit einer Mehrheit von zwölf gegen acht Stimmen. Bundesvorsitzender Mario Mettbach meinte, mit Wahl eines Termins nach der Neuwahl in Hamburg habe die Vernunft gesiegt. "In jedem Fall wurde heute deutlich, dass es keine große Mehrheit für die Abwahl des Bundesvorstandes und die Aufhebung der Sanktionen gegen Herrn Schill gibt."

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