Schleswig-Holstein
FDP-Spitzenkandidat Kubicki gibt sich kämpferisch

Die FDP in Schleswig-Holstein gibt sich zum Wahlkampfauftakt kämpferisch. Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki glaubt trotz schlechter Umfragewerte an einen Wiedereinzug ins Parlament. Zugleich attackierte er SPD und Grüne.
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NeumünsterTrotz weiterhin schlechter Umfragewerte hat die schleswig-holsteinische FDP optimistisch ihren Wahlkampf gestartet. Der Landesvorsitzende Heiner Garg und Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki zeigten sich am Freitagabend in der Stadthalle Neumünster vor etwa 250 Besuchern zuversichtlich, dass die Liberalen nach der Landtagswahl am 6. Mai wieder ins Parlament einziehen. „Wahlkampf können wir, und es werden sich noch manche am 6. Mai wundern, was das bedeutet“, sagte Kubicki.

Einer aktuellen dimap-Umfrage zufolge liegen die Liberalen bei vier Prozent und würden damit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Kubicki griff in seiner Rede massiv die SPD und die Grünen an. Er hielt ihnen vor, bis 2020 insgesamt 1,8 Milliarden Euro Schulden mehr machen zu wollen als von der schwarzgelben Landesregierung geplant. Dies werde zulasten folgender Generationen gehen, sagte Kubicki.

Im Mittelpunkt des Wahlprogramms der Liberalen stehen die Haushaltskonsolidierung, die Bildungspolitik sowie der Ausbau der Infrastruktur als Voraussetzung für Wirtschaftswachstum. Bei der Landtagswahl 2009 hatte die FDP 14,9 Prozent erzielt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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