Schlichtung beantragt
Tarifverhandlungen in der Touristikbranche gescheitert

Die Tarifverhandlungen für die deutsche Touristikbranche sind gescheitert. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi habe am Dienstag das Scheitern erklärt und ein Schlichtungsverfahren beantragt, teilte die Tarifgemeinschaft der Touristikunternehmen am Abend mit.

HB FRANKFURT. Die Gewerkschaft verweigere sich den geforderten Modernisierungen mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Unternehmen, hieß es von Seiten der Arbeitgeber. Verdi war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die Tarifverhandlungen betreffen direkt und indirekt 70.000 Beschäftigte bei Reiseveranstaltern und Reisebüros, unter anderem auch aus den Reisekonzernen TUI, Thomas Cook und Rewe Touristik. Die Verhandlungen stocken bereits seit vorigem Herbst. Die Arbeitgeber fordern flexiblere Arbeitszeiten. Außerdem sollen Teile der Gehälter und Sonderzahlungen an den jeweiligen Unternehmenserfolg und die Leistungen der Mitarbeiter gekoppelt werden. Verdi zeigte sich nur teilweise kompromissbereit und forderte zudem 4,5 Prozent mehr Entgelt ab 2005.

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