Schmidt fordert erneut zu Beitragssenkung auf
Kassen erzielen Milliardenüberschuss

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss von rund 2,64 Miliarden Euro erwirtschaftet. Dies gab das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag nach Auswertung der Zahlen der mehr als 300 gesetzlichen Kassen in Berlin bekannt.

HB BERLIN. In den alten Ländern beträgt das Plus 1,86 Mrd. €, in den neuen Ländern rund 780 Millionen. In den ersten drei Quartalen 2003 hatten die Kassen noch ein Defizit von 2,6 Mrd. € eingefahren.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) forderte die Kassen erneut dazu auf, ihre Beiträge zu senken. „Angesichts der positiven Finanzentwicklung sind weitere Beitragssenkungen notwendig und möglich“, sagte sie. Die Kassen wollen indes einen Großteil der Überschüsse zum Schuldenabbau verwenden.

Bereits vergangene Woche hatten die einzelnen Spitzenverbände Überschüsse gemeldet. Während sich das Plus bei Ersatz-, Innungs- und Betriebskrankenkassen im dritten Quartal noch einmal gesteigert hatte, nahm es bei den 17 Allgemeinen Ortskrankenkassen gegenüber der ersten Jahreshälfte ab.

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