Schmidt: "Jetzt sind die Arbeitgeber am Zuge"
Rentenbeitragssatz bleibt 2005 stabil

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt im kommenden Jahr stabil. Das Bundessozialministerium legte den Beitragssatz für 2005 am Dienstag auf unverändert 19,5 Prozent fest.

HB BERLIN. Von einem stabilen Beitragssatz erwartet die Bundesregierung Impulse zur weiteren Belebung der Konjunktur sowie zur Sicherung und zum Aufbau von Beschäftigung. Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) erklärte: „Jetzt sind die Arbeitgeber am Zuge. Sie müssen beschäftigen, beschäftigen und nochmals beschäftigen.“

Die Bundesregierung kommt damit ihrem Ziel näher, die Lohnnebenkosten stabil zu halten oder sogar zu senken. Der Rentenbeitrag von 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens wird je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert.

Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) bekräftigte derweil, dass die Auszahlung der Renten trotz rückläufiger Reserven im laufenden Jahr auch ohne Bundeshilfen gesichert sei. Zu den Aussichten für das kommende Jahr wollte sich der VDR erst auf seiner Mitgliederversammlung am Donnerstag in Kassel äußern.

Die Entscheidung über den Beitragssatz sei gefallen, nachdem sich der Schätzerkreis der Rentenversicherung auf Grundlage der am Montag veröffentlichten Prognose der Bundesregierung für das Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,7 Prozent für 2005 noch einmal abgestimmt habe, hieß es aus dem Ministerium. Mit der Entscheidung für einen unveränderten Rentenbeitrag kommt die Bundesregierung ihrem Ziel näher, die Lohnnebenkosten stabil zu halten oder sogar zu senken. Eine Entlastung erwartet sie vor allem durch sinkende Beitragssätze zur Krankenversicherung. Der Rentenbeitrag von 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens wird je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert.

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