Schnellabschaltung
Zwischenfall in AKW nahe der deutschen Grenze

Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Das saarländische Umweltministerium bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte.
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Cattenom/Saarbrücken„Es gab eine Schnellabschaltung gestern Mittag, weil das Wasserniveau in den Dampferzeugern schwankte“, sagte eine Ministeriumssprecherin in Saarbrücken unter Berufung auf den französischen Energiekonzern EDF. Die Ursache sei noch unklar.

Eine Gefahr für die Umwelt und die Sicherheit habe es laut EDF nicht gegeben. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) forderte die Abschaltung des Atomkraftwerks.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schnellabschaltung: Zwischenfall in AKW nahe der deutschen Grenze"

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  • Margit, da du offenbar Verständnisprobleme mit der komplexen Materie hast: Werner spricht von den Exporten der Firmen, die Maschinen und Anlagen für die regenerative Energieerzeugung herstellen. Und da hat er natürlich Recht, denn in diesem Bereich sind wir heute schon Weltmarktführer, und die Umsätze wachsen weiter, denn auch der Rest der Welt braucht sauberen Strom ohne Kohlendioxid und Atommüll.

    Aber es ist natürlich viel einfacher, über "Vaterlandsverräter" zu schwafeln, als andere Beiträge zu lesen (und zu verstehen).

  • Wovon träumen Sie eigentlich?
    Bis wir erneuerbare Energie exportieren können, vergehen noch 100 Jahre.
    Z. Zt. decken wir mal gerade 20% unseres Strombedarfes aus erneuerbaren Energien und sind im übrigen derzeit Importeur von Atomstrom aus Frankreich. Also ganz schön abhängig
    Also was erzählen Sie da dauernd?
    Oder halten Sie Märchenstunde?
    Übrigens, wo sind denn jetzt die Grünen die gegen diesen Unfall lautstarke protestieren?

    Ach ha, ich vergaß, diese Vaterlandsverräter protestieren immer nur, wenn es um Scheiß-Deutschland geht

  • Auch für dich gilt: Die Schlacht ist längst geschlagen, die Dinosaurier haben verloren und das Verbreiten von Unwahrheiten ändert nichts daran.

    Deutschland hat von 2003 bis 2010 netto ganz erhebliche Strommengen exportiert, ab 2011 sind wegen der fehlenden Schrottmeiler diese Überkapazitäten abgebaut und die Situation ist wieder wie in den 90ern: Mal ein Jahr mit minimalem Stromexport, mal eines mit minimalem Import.

    Freuen wir uns doch, dass andere Länder mit der Modernisierung ihrer Stromversorgung noch ein wenig hinterherhinken: Wenn auch diese Länder schließlich modernisieren, werden sie ausgezeichnete Kunden unserer regenerativen Anlagenbauer.

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