Schneller Atomausstieg
Die „grüne“ CDU geht in die Offensive

Die CDU entdeckt im Umfragetief ihre grüne Seite. Atomkritiker wie Norbert Röttgen und Reiner Haseloff sind plötzlich „Mainstream“ statt Außenseiter. Sie forcieren den Atomausstieg - auch aus wirtschaftlichen Gründen.
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Berlin/MagdeburgSachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verlangt einen Ausstieg aus der Atomenergie „zum frühest möglichen Zeitpunkt“. Das ursprüngliche rot-grüne Ausstiegsszenario „wäre mir da nicht ehrgeizig genug“, sagte Haseloff in einem Interview der Zeitschrift „Super Illu“. Nach den rot-grünen Plänen hätten alle Atomkraftwerke bis 2020 endgültig stillgelegt werden sollen.

Haseloff kritisierte auch die Kostendebatte um den Atomausstieg. Das sei für ihn „nur Spiegelfechterei“, sagte der CDU-Politiker. Selbst wenn Atomkraftwerke länger am Netz blieben, müsse man sie mit großem finanziellen Aufwand sicherheitstechnisch nachrüsten. Dann wäre Atomstrom „alles andere als billig“, sagte Haseloff. „Dann doch lieber das Geld, das man ohnehin ausgeben muss, in nachhaltige Formen der Energiegewinnung investieren“, empfahl er.

Mit seiner Haltung zur Atomkraft habe er noch vor wenigen Wochen gegen die Politik seiner Partei gestanden, sagte der Ministerpräsident. Unmittelbar nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima habe er „noch gegen den Mainstream in der CDU formuliert, was jetzt großer politischer Konsens in Deutschland ist - dass wir schnellstmöglich aus der Risikotechnologie Atomkraft aussteigen müssen“, sagte der studierte Physiker.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen dringt auf einen schnellen Atomausstieg auch aus wirtschaftlichen Gründen. „Die Folgekosten für den Reaktorunfall in Fukushima werden erheblich sein und die Volkswirtschaft Japans auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte belasten“, schreibt der stellvertretende CDU-Vorsitzende in einem am Freitag veröffentlichten Gastbeitrag für den „Spiegel“. „Es sind auch diese wirtschaftlichen Folgekosten, die zu einem Umdenken in Sachen Kernenergie führen werden.“ Dafür gebe es etwa in Europa schon erste Kennzeichen.

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  • Lobby/Lügen dafür steht die CDU da vergisst man schon mal Spender oder Bares in der Tasche bimbis halt. Keine Parteien sind unbeteiligt. Alles bekannte Namen das zur Vergangenheit. Nun sollten wir ernsthaft schauen wohin wir wollen, was ist machbar ? Wie sichern wir im jetzt das Morgen mit allen Mitgliedern dieser Gesellschaft. Besonders aber mit dehnen die wir jahrelang verletzt haben mit sozialterrorismus überzogen haben, mit anderen worten wieder ein soziales Gewissen uns aneignen. Diese Zeitgenossen mit den Statussymbolen dahin schicken wo sie hingehören in die Vergangenheit. Profit und verstrahltes Umfeld sind jedenfalls der absolut verkerhrte weg.

  • Rabenschwarze Heuchler sehen ihre Felle schwimmen…
    Christlich und sozial…?
    Wer es noch immer nicht begriffen hat, der wird es nie begreifen.
    Maximal 10 Prozent, mehr dürfen diese Kammerraden nicht mehr erreichen!

  • Und die CDU müsste sich dann ein neues Volk suchen, wenn sie gewählt werden will. Denn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in diesem Land will die Modernisierung der Energieversorgung und die umweltgerechte Entsorgung der Dinosaurier.

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