Schönheitsoperationen sind oftmals mit großem Risiko verunden
Werbung für Schönheits-OPs Riegel vorschieben

Werbung für Schönheitsoperationen soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) so schnell wie möglich verboten werden. Das kündigte Ministeriumssprecher Klaus Vater am Freitag in Berlin an.

HB BERLIN. Ein Referentenentwurf liege auf dem Tisch, das „Terrain“ sei nach einer breiten gesellschaftlichen Diskussion „vorbereitet“. Die Novelle zum Heilmittelwerbegesetz zielt auf „irreführende und suggestive Werbung für Schönheitsoperationen“.

Das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ hatte über den Plan von Schmidt berichtet. Die Ministerin will damit der „rapide steigenden Zahl“ solcher Eingriffe „ohne medizinische Notwendigkeit“ einen Riegel vorschieben, etwa Brustvergrößerungen durch Implantate oder Fettabsaugung zur Verbesserung der Körperformen.

Solche schönheitschirurgischen Eingriffe seien wie jeder operative Eingriff mit Risiken verbunden, die zu erheblichen gesundheitlichen Gefahren und Schäden führen können, sagte Vater. Deshalb sei es notwendig, die Werbung für diese Verfahren gesetzlich einzuschränken.

Als irreführend und suggestiv betrachtet das Ministerium Werbung dann, wenn die beworbenen Behandlungen eine nicht erwiesene therapeutische Wirksamkeit haben „oder wenn fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, das ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann“. Vater rechnet mit einem raschen Abschluss des Gesetzgebungs- Verfahrens. Derzeit gelten Werbebeschränkungen nur für seriöse medizinische Behandlungen, die auf die Heilung von Krankheiten ausgerichtet sind.

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