Schreiben der Spitzenverbände
Wirtschaft drängt auf schnellen Krippenausbau

Die Spitzenverbände der Wirtschaft haben vom Koalitionsausschuss am kommenden Montag ein deutliches „Signal für einen entschlossenen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung“ gefordert. Das berichtet das Handelsblatt (Montagsausgabe).

HB DÜSSELDORF. „Die mittlerweile schon seit vielen Jahren anhaltende Diskussion um die Finanzierung eines bedarfsgerechten Angebots an Kinderbetreuung darf nicht länger auf dem Rücken junger Eltern ausgetragen werden,“ heißt es in dem gemeinsamen Schreiben der Präsidenten von DIHK, BDI, BDA und ZDH, das dem Handelsblatt vorliegt. Ausdrücklich unterstützen die Verbände das zwischen Familienministerin Ursula von der Leyen mit Ländern und Kommunen vereinbarte Ziel, bis 2013 für rund ein Drittel der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zu schaffen. Bei der Finanzierung müssten sich Bund, Länder und Kommunen „zügig auf eine Lösung verständigen“.

In dem Brief betonen die Verbandspräsidenten, dass mehr Betreuungsangebote sowohl dem Wunsch der meisten jungen Frauen und Männer nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf entspreche als auch im ureigenen Interesse der Wirtschaft liege. Denn die Betriebe könnten es sich „im Zuge der demographischen Entwicklung immer weniger leisten, auf gut ausgebildete Fachkräfte zu verzichten.“ „Eine gut ausgebaute Betreuungsinfrastruktur ist deshalb ein Gewinn für alle Beteiligten – Eltern, Kinder und Betriebe.“

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