Schröder ein Punkt vor Merkel
Union fällt in der Wählergunst

Schröder holt in der Wählergunst auf. Seine Partei SPD hat jedoch noch das Nachsehen gegenüber der CDU. Ein knappes Drittel der Wähler würde sich für keinen der beiden Politiker entscheiden.

HB HAMBURG. Die Union ist in der Wählergunst leicht gefallen. Die wöchentlich durchgeführte gemeinsame Umfrage von stern und RTL zeigt, dass die CDU in der Gunst der Wähler gesunken ist. Sie liegt jetzt bei 46 %. Die Wähler gaben ihr damit einen Prozntpunkt weniger als in der Woche davor. Hingegen gewann die FDP einen Punkt hinzu und erreicht so 7 %. Unverändert blieben die Werte der anderen Parteien. Die SPD lag bei 26 %, Grüne bei 12 % und die PDS erzielte 5 %. Für andere Parteien würden sich 4 % der deutschen Wähler entscheiden, wenn am Mittwoch Bundestagswahl gewesen wäre.

Ganz knapp ging das Rennen um den Kanzlerposten aus. Wären Wahlen, so würde Gerhard Schröder sein Amt mit einem knappen Prozentpunkt Vorsprung vor Angela Merkel behalten können. 35 % der Wähler würden Schröder zum Bundeskanzler wählen, nur 34 % sprachen sich für eine Kanzlerin Angela Merkel aus. Allerdings würden sich 31 % der Befragten am liebsten gar nicht zwischen den beiden Politikern in der Kanzlerfrage entscheiden müssen.

Im ersten Quartal des Jahres hatte Angela Merkel stets knapp vor Gerhard Schröder gelegen. Seit Mitte April hat Schröder einen leichten Vorsprung gewonnen.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 17. und 21. Mai insgesamt 2007 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zu ihren Partei- und Politikerpräferenzen von dem Sozialforschungsinstitut Forsa befragt.

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