Deutschland
Schröder fordert "neue Innovationskultur"

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat eine "neue Innovationskultur" für Deutschland gefordert. Dazu gehöre eine "größere gesellschaftliche Offenheit gegenüber Innovationen und ein breiter gesellschaftlicher Dialog über deren Chancen und Risiken", schrieb der Kanzler in einem Beitrag für das Handelsblatt (Dienstagausgabe).

DÜSSELDORF. "Bereits im Kindergarten und Schule muss die (natur)wissenschaftliche Neugier und Kreativität unserer Kinder stärker gefördert werden. Unsere Kinder müssen wieder Forscher und Erfinder werden wollen". Der Kanzler bekräftigt seine Absicht, sich im Jahr 2004 auf die Bildungs- und Forschungspolitik zu konzentrieren. Nach den Sozialreformen des Jahres 2003 könne die Regierung 2004 damit beginnen, sich "verstärkt der zweiten Seite der Agenda 2010 zuzuwenden: der Innovationsseite". Ein rohstoffarmes und lohnintensives Land wie Deutschland könne "nur durch innovative Produkte, durch Wissen und Kompetenz seinen Wohlstand sichern und mehren".

Der Kanzler ließ erkennen, dass er mit dem internationalen Ansehen des deutschen Innovationssystems derzeit nicht zufrieden ist. Zwar sei die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft hoch. Das Markenzeichen "made in Germany" müsse im In- und Ausland aber wieder "stärker zum Aushängeschild für die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands" werden. "Deswegen müssen wir vor allem die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt vorantreiben, aber auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch innovationsorientierter gestalten", forderte der Kanzler.

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