Schröder soll "sein Zeug vorlegen"
Goppel stärkt Merkel den Rücken

CSU-Generalsekretär Thomas Goppel hat in der unionsinternen Diskussion um das Vorziehen der dritten Stufe der Steuerreform CDU-Chefin Angela Merkel den Rücken gestärkt. „Wir müssen mit einer Zunge reden“, sagte Goppel am Montag im Deutschlandfunk.

HB/dpa BERLIN. Die Bundesregierung müsse endlich konkrete Aussagen über die Finanzierung der Steuerplänen machen, sagte Goppel. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) solle „sein Zeug vorlegen“. „Redet nicht immer nur alle möglichen Opern“ forderte der CSU-Generalsekretär vom Bundeskanzler und seinem Finanzminister Hans Eichel (SPD). Wenn dies erledigt sei, „dann können wir über einen festen Katalog diskutieren und dieser Katalog wird dann auch, da bin ich ziemlich sicher, einvernehmlich zwischen den Unions-Ministerpräsidenten diskutiert“.

Angesichts der weiterhin unterschiedlichen Haltungen in der Union zum Vorziehen der Steuerreform will die CDU-Vorsitzende Angela Merkel das Parteipräsidium an diesem Montag auf eine einheitliche Linie bringen. Zuletzt waren Hessens Ministerpräsident Roland Koch und andere CDU-Regierungschefs von der Haltung des Vorstandes abgewichen und hatten das Vorziehen der Steuerreform abgelehnt.

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