Schuldenkrise
Brüderle gegen EU-Hilfsgelder für Italien

Der FDP-Fraktionsvorsitzende hat sich deutlich gegen Hilfszahlungen der EU für Italien ausgesprochen. Die italienische Wirtschaft sei deutlich stabiler als die griechische.
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BerlinDer FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle lehnt EU-Hilfszahlungen für das verschuldete Italien ab. „Italien kann das aus eigener Kraft schaffen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Italien ist nicht Griechenland. Die italienische
Wirtschaftsstruktur ist deutlich stabiler und wettbewerbsfähiger als etwa die griechische“, erläuterte der FDP-Politiker.

Die europäischen Schuldenstaaten müssten jetzt vor allem sparen: „Unser Ziel ist ein stabiler Euro. Dafür müssen Italien und Spanien jetzt ihre Haushalte massiv konsolidieren und die Defizite deutlich zurückfahren.“ Für die Konjunkturentwicklung in Deutschland zeigte sich Brüderle trotz der weltweiten Finanzturbulenzen weiter optimistisch: „Deutschland ist gut aufgestellt, das Wachstum ist robust. Von daher erwarte ich für uns keinen Konjunktureinbruch.“

Zugleich bekräftigte Bürderle die Forderung seiner Partei nach Steuersenkungen: „Die Haushaltskonsolidierung steht an erster Stelle, aber die fleißigen Menschen, denen wir einen so starken Aufschwung zu verdanken haben, müssen auch etwas davon haben. Daher bleibt es dabei, dass wir sie wie vereinbart entlasten wollen.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die norditalienischen KMU/ PMI sind auch deutlich flexibler und wettbewerbsfaehiger als die Deutschen - dummerweise muessen 60 % des Landes die 40 % Geldverballerer und Faulsaecke suedlich der Linie Rom miternaehren; Merkel und Sarkozy wollten sich einen ruhigen Urlaub goennen, deshalb interveniert die EZB. Leider haben die beiden die italienische Psyche nicht verstanen; wenn das Wasser nicht bis zum Halse steht, dann macht die italienische politik zero. Tremonti hatte fuer diesen Donnerstag den Finanzausschuss aus dem Urlaub zurueckgerufen und die italienischen Parlamentarier waren durch Fini in standby gerufen worden. Das ist jetzt schon wieder Alles verpufft, die Italiener haben verstanden, dass euch der Stift geht und Ihr uns in jedem Falle hinterherlaufen werdet. Der Euro spricht jetzt italienisch (und ab november, mit Draghi,romanesco), das wird das Ende sein, aber ein teures.

  • Wie lange wird es wohl diesmal dauern, bis die FDP wieder den Schwanz einzieht und ihre Meinung ändert?

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