Bundestagswahl: Schulz kritisiert Merkels Wahlkampf

Schulz kritisiert Merkel
„Roter Teppich reicht nicht“

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, wirft Bundeskanzlerin Merkel sowie der Union fehlende Inhalte im Bundestagswahlkampf vor. Auch würde die Union der politischen Konfrontation mit seiner SPD aus dem Weg gehen.
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BerlinSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Union vorgeworfen, den Wählern keine konkreten Inhalte zu bieten. Der Glaube, Schweigen sei ein gutes Programm sowie internationale Auftritte auf dem roten Teppich würden die Probleme des 21. Jahrhunderts lösen, sei zu wenig: „Reicht nicht“, sagte Schulz am Mittwoch bei einer Konferenz des SPD-Wirtschaftsforums in Berlin, ohne Merkel namentlich zu nennen.

Die Strategie der Union aus früheren Wahlkämpfen, eine Konfrontation mit dem politischen Gegner zu vermeiden und damit die Wähler einzulullen („asymmetrische Demobilisierung“), werde dieses Mal nicht funktionieren, sagte Schulz. Seine Partei mache konkrete Angebote bei Steuern, Rente, Bildung, Generationengerechtigkeit oder der Entwicklung ländlicher Räume. Die SPD, die in Umfragen derzeit weit hinter der Union liegt, will am 25. Juni auf einem Parteitag in Dortmund ihr Wahlprogramm beschließen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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    Vielleicht ist sie aber auch einfach schon zu müde, zu ausgebrannt, zu abgewirtschaftet.
    Letztendlich hat die Union - auf dem Rücken der Flüchtlinge - einfach mal wieder das perfide, da auf Kosten der Flüchtlinge und des inneren Friedens in Deutschland, Good Guy (Merkel) - Bad Guy (Seehofer)-Spiel gespielt.
    Der Union ist es offensichtlich piep-egal, was ihre Machtspielchen in der Gesellschaft anrichten. Von christlichem Anspruch nichts in Sicht!
    Diese Kultur des politischen Diskurses haben Merkel und ihre Kombattanten in seltener Einmüdigkeit auch mit in den Wahlkampf übernommen, weshalb sie sich auch nicht zu schade war, mit Schmutz-Dossiers gegen Martin Schulz, kaum zum Kanzlerkandidaten gekürt, agitieren zu lassen.
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

  • Herr Löwenstein, dass Sie die abgewirtschaftete, ausgebrannte Merkel nicht mehr tragbar finden, kann ich verstehen. Selbst die CSU hält sie ja für völlig ungeeignet und obendrein gefährlich (vgl. unten). Aber wo ist ihre Alternative?
    Wir erinnern uns an CSU-Attacken gegen Merkel, die ihr Blauäugigkeit, schwere historische Fehler, falsche Signale, Spaltung der Gesellschaft, schlechtes Krisenmanagement, Herrschaft des Unrechts - nach Söder alles auch an der CDU-Basis mehrheitsfähig - vorgeworfen haben einschließlich der Androhung einer Verfassungsklage.
    Trotz allem kürt die CSU diese Merkel zur Kanzlerkandidatin, allerdings zur Kandidatin auf (Obergrenzen-)Abruf! Unglaubwürdig, ja, frech-dreist. Da hätte die CSU auch gleich Frauke Petry oder Sahra Wagenknecht auf ihr Schild heben können! Eine unglückliche Scheinehe!
    Wie u.a. Lorenz Caffier, CDU-Vorsitzender Meck-Pom, treffend feststellte, spielte und spielt auch Herr Seehofer mit seinen Äußerungen den Gegnern von Demokratie und Rechtsstaat in die Hände. Es ist hanebüchen, wenn die unsägliche Julia Klöckner, CDU-Bundesvorstand, Herrn Schulz, und nicht Herrn Seehofer, auf ihre dummdreiste Art AfD-Sprech vorwirft. In dieser Hinsicht kann man Seehofer mit Fug und Recht sowohl als Steigbügelhalter für den AfD-Wahlerfolg als auch als geistigen Brandstifter in Anbetracht der rasant angestiegenen rechtsextremistischen und -rassistischen Exzesse bezeichnen. Und jetzt eben auch als Steigbügelhalter einer - nach CSU-Maßstäben- völlig ungeeigneten, ja gefährlichen Kanzlerkandidatin.
    Frau Merkel hat sich das schulmädchenartig alles gefallen lassen. Sie ist dem - nicht nur von namhaften christlichen Würdenträgern - heftig kritisierten, verkommenen, hilflosen, des "C" im Parteinamen unwürdigen Politikstils der Union, insbesondere der CSU und vor allem, aber nicht nur, in der Flüchtlingspolitik nicht entgegengetreten. Sie hat damit der Kultur der politischen Auseinandersetzung einen Bärendienst erwiesen. Vielleicht ist sie aber...

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    (schäbig!). Schon gar nicht wird sie transparent machen, dass die sog. Rettung weniger den Griechen als vielmehr dem Finanzsektor zugute kam und weiterhin zugute kommt.
    Also wird weiter so vor sich hin gemerkelt und dem deutschen Volk kein reiner Wein eingeschenkt ( obwohl es durchaus sehr bekömmlichen griechische Weine gibt!).

    Postfaktische Welt?
    http://youtu.be/QqoSPmtOYc8

    Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4

    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    PS: Glaubt keinen Wahlversprechen von Merkel. Es könnte eine Mau(s)t herauskommen!

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