Schwache Wirtschaftsentwicklung
Wirtschaftsweiser lehnt staatliche Konjunkturprogramme ab

"Nein" zu staatlichen Konjunkturprogrammen: Obwohl der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard eine schwache Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal erwartet, hat er staatliche Konjunkturstützen abgelehnt. Auch die Wirtschaft hält nichts von kurzfristigen Maßnahmen.

DÜSSELDORF. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard hat staatliche Konjunkturprogramme "in der gegenwärtigen Situation" abgelehnt. Zwar dürfte die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal schwach gewesen sein, doch sei dies "kein schwerer wirtschaftlicher Abschwung", der staatliche Konjunkturstützen erforderlich mache, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Am Donnerstag veröffentlicht das statistische Bundesamt Daten zum deutschen Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal.

Auch die Wirtschaft hält nichts von kurzfristigen Maßnahmen. Diese trieben nur die Staatsausgaben wieder in die Höhe, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf dem Handelsblatt. "Was wir brauchen ist eine konsequente Strategie, um das Wachstumspotenzial nachhaltig zu steigern." Ziel der Politik müsse es sein, dass Deutschland nicht nur bei konjunkturellem Rückenwind, sondern auch bei Gegenwind vorankomme.

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