Schwarz-gelb im Bund möglich
SPD büßt weiter ein, Union legt zu

In einer aktuellen Umfrage zur Bundestagswahl im September kommen CDU/CSU und FDP zu einer Mehrheit. Die SPD gibt weiter nach – und auch deren Vorsitzender Martin Schulz verliert an Popularität.
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BerlinUnion und FDP legen nach ihren Gewinnen bei den jüngsten Landtagswahlen in der Wählergunst weiter zu und hätten laut stern-RTL-Wahltrend auch im Bund eine Mehrheit, wenn am Sonntag gewählt würde. In der am Dienstag veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Umfrage verbesserten sich CDU und CSU um einen Punkt auf 39 Prozent. Die FDP steigt ebenfalls um einen Punkt auf neun Prozent.

Damit wären die Liberalen, die an diesem Dienstag in Nordrhein-Westfalen Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufnehmen, drittstärkste Kraft, und es gäbe für ein solches Bündnis auch eine Mehrheit im Bundestag.

Die SPD büßt einen Punkt zur Vorwoche auf 25 Prozent ein. Die Linkspartei käme unverändert auf acht Prozent, Grüne und AfD verharren bei je sieben Prozent.

Auch bei der sogenannten Kanzlerpräferenz vergrößert sich der Abstand zwischen Amtsinhaberin Angela Merkel und SPD-Herausforderer Martin Schulz weiter. 51 Prozent (plus eins) würden sich demnach für die CDU-Vorsitzende entscheiden, wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, 22 Prozent (minus zwei) für Schulz.

In einer weiteren Forsa-Umfrage für den „stern“ wünschten sich 55 Prozent aller Befragten eine von der Union geführte Bundesregierung, wobei die Fortsetzung der großen Koalition mit der SPD mit 25 Prozent die meiste Zustimmung erhält vor einem schwarz-gelben Bündnis mit 23 Prozent.

Fast zwei Drittel der Befragten erwartet nicht, dass die SPD am 24. September noch stärkste Partei wird und damit die nächste Regierung führen könnte. Selbst 60 Prozent der SPD-Anhänger glauben nicht, dass ihre Partei das schaffen könnte. Und während im März noch 59 Prozent von einer Wechselstimmung sprachen, sind es derzeit nur 31 Prozent.

Für den Wahltrend befragte Forsa 2502 Wahlberechtigte vom 15. bis 19. Mai. Die Umfrage zu den Koalitionspräferenzen und der Wechselstimmung wurde am 17. und 18. Mai unter 1001 Wahlberechtigten erhoben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Nach diesem Attentat in England kann sich Schulz von der SPD noch einmal überlegen, ob es reicht, lediglich populistisch zu tönen, "Die SPD tut was für die Sicherheit der Bürger und stellt mehr Polizisten ein!", aber gleichzeitig der Polizei jegliche Mittel zur Verbrechensbekämpfung aus ideologischen Gründen zu verweigern.

  • Umfragen bei 1000 Wählern, wie immer ausgewählt aus 30-40 Millionen über eine Wahl in mehr als 3 Monaten, sind so repräsentativ wie die heutige Meldung über das zukünftige Wetter im Mai nächsten Jahres...
    Da ist die Analyse von Herr Holger Narrog schon viel näher dran...

  • Die Regierungsparteien, CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP und CSU sind hinsichtlich der Ideologie und Ziele fast identisch..Mehr Umvolkung wagen, Mehr Sozialismus, Ökoreligion ("Erneuerbare Energien", "Klimawandel"), Radikalfeminismus.

    Herr Schulz hat mit dem Betreten der politischen Bühne in Deutschland Parolen zu mehr "Soziale Gerechtigkeit" (Raub zu Lasten der arbeitenden Deutschen Bevölkerung), höhere Steuern für Gutverdiener, mehr Abgaben an die EU, € Bonds verkündet. Das hat die Herzen der Journalisten der Qualitätsmedien entflammt. Die Bevölkerung konnte er und die Qualitätsmedien damit nicht mitnehmen.

    Persönlich ist er als langjähriger EU Funktionär mit hohem, nahezu steuerfreiem Einkommen eine Parodie seiner Forderung für höhere Steuern für Gutverdiener.

    Für potentielle Wähler ist das, sofern diese nur ein wenig nachdenken, wenig attraktiv. Höhere Steuern zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung zu Gunsten von Einwanderern und EU Ländern deren Einwohner höhere Vermögen besitzen als in Deutschland ist nicht hilfreich.

    Die einstige Kernwählerschaft der SPD, die Arbeiter, haben sich weitgehend von der SPD abgewendet und wählen, sofern sie sich nicht zu sehr von den Qualitätsmedien manipulieren lassen die Opposition.

    Andere Wähler werden sich für Fr. Merkel entscheiden da man vermeintlich wenigstens weiss was diese macht.

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