Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds
Eine Geldverbrennungsmaschine namens Staat

Der Staat vernichtet das Geld seiner Bürger – Jahr für Jahr. Aber statt die Verschwendung zu stoppen, erhöht die Politik lieber Steuern, kritisiert der Steuerzahlerbund in seinem neuen Schwarzbuch.
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BerlinSeit mehr als 40 Jahren kämpft der Bund der Steuerzahler mit seinem „Schwarzbuch“ gegen Steuergeldverschwendung. Doch die Politik schert das offensichtlich wenig. Völlig ungerührt von Kritik versenkt sie Jahr für Jahr das Geld ihrer Bürger.

In diesem Jahr ist der Befund der Experten besonders schmerzlich, da die Steuerbelastung auch das Thema schlechthin zur Bundestagswahl war. Einige Parteien wollten massive Steuererhöhungen, andere Parteien wandten sich dagegen und plädierten für ein „Weiter so“. Kaum jemand forderte wirksame Entlastungen und wenn doch, dann wurde er als Bremser abgekanzelt, der gegen Investitionen in Bildung und Infrastruktur sei und finanzschwachen Kommunen nicht helfen wolle.

Allerdings, und darauf weist der Steuerzahlerbund in seinem Schwarzbuch ausdrücklich hin, gibt es nach Lage der Dinge keinerlei Anlass nach noch mehr Geld zu rufen und die Bürger noch weiter zu schröpfen. Denn ein Blick in die öffentlichen Kassen zeigt, dass diese so voll sind wie nie zuvor. Im Jahr 2013 werden es über 615 Milliarden Euro und im Jahr 2017 über 700 Milliarden Euro sein.

„Es ist also mehr als genug Geld im System“, betont der Präsident des Steuerzahlerbunds, Reiner Holznagel. „Deshalb brauchen wir vielmehr eine intensive Diskussion darüber, was mit unserem hart verdienten Geld wirklich passiert.“ Nicht immer werde es effizient und sinnvoll ausgegeben, allzu oft werde es sogar verschwendet. Im 41. Schwarzbuch listet der Verband mehr als 100 Verschwendungsbeispiele auf, die einen sorglosen Umgang mit den öffentlichen Mitteln dokumentieren.

„Folgerichtig wäre daher“, so Holznagel, „nicht der Ruf nach neuen oder höheren Steuern, sondern nach einer besseren und effizienten Mittelverwendung.“ Insbesondere die Großbauprojekte in Deutschland seien „mahnende Beispiele“ dafür, wie der Staat Milliarden Euro an Steuergeldern verbrenne.

Wie leicht der öffentlichen Hand Projekte aus der Hand gleiten, kann man exemplarisch am Berliner Flughafen BER, am Klinikum Düsseldorf und am Neubau des Bundesnachrichtendienstes in Berlin aufzeigen. Alle diese Projekte glänzen vor allem durch eines: einen gigantischen Anstieg der Kosten.

Kommentare zu " Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds: Eine Geldverbrennungsmaschine namens Staat"

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  • @ AldoCarigiet
    100% Volltreffer!
    Die Parteiendiktatur deutschen Zuschnitts anonymisiert außerdem die Korruption und Kleptokratie in den Reihen der Politiker, und das System schützt Politiker und Beamte, die zum Schutz der Kleptokratie kriminell werden um Andere kriminalisieren zu können.

  • Wenn der Staat zum Räuber wird, ist der Bürger verpflichtet sich zu wehren! (Thomas von Aquin)
    Dank dem föderalistischen System in der Schweiz ist es nicht so schlimm wie in Deutschland.
    Der Missbrauch und die Steuer-Geld-Verschwendung ist jedoch nicht kleiner und bedroht die Armen immer mehr!
    Warum?
    Wenn es keine Mittelschicht und Reiche gibt; wer hilft dann den Armen? Wer bezahlt dann noch Steuern, damit die Abzocker-Beamten (Parasiten) immer mehr umverteilen können mit dem einen Ziel: So werden sie wieder gewählt!
    Alexis de Tocqueville sagte: Die Demokratie ist die beste aller schlechten Staats-Formen, aber die sicherste unbemerkt die Diktatur hoch zubringen.
    Leider nimmt dieses System in einer "wohlstands-verwahr-losten-im-Geld-schwimmenden" Gesellschaft mit einem selbstherrlichen und abgehobenen Bundesrat und Parlament rasante und -offenbar- unaufhaltsame Züge an.
    Der Normal-Bürger, der noch kämpfen möchte, wird verunglimpft, überwacht, bedroht, angeklagt, fertig gemacht, etc., damit er weiss (was früher im Osten -sprich Kommunismus- jedem Kind klar war!), dass er zu schweigen gehabt hätte, nachdem er von der Rede-Freiheit Gebrauch gemacht hatte.
    Sollte es physisch nicht klappen, hat die anonymisierte Macht der Behörden noch die Möglichkeit einen psychisch kalt zu stellen.
    Diese Methode ist die brutalste von allen, weil man es erst dann realisiert, wenn alles - zu spät oder-schon vorbei ist.
    Als Spinner oder Extremist oder frustrierter Bürger ist man danach abgeschrieben.
    Kinder und Narren, sprechen die Warren (Wahrheit)! ist offenbar nicht mehr ernst zu nehmen.
    Der Akademicus -früher Schreibtischtäter-, die wie wahnsinnig gezüchtet werden (dank guten Steuerzahlern), reglementieren alles, dass der Normalo nicht mal in der Lage ist seine eigene Steuererklärung -ohne Fachmann- richtig und zu seinen Gunsten auszufüllen.
    Dann, spätestens dann -und so weit sind wir heute (leider)- hat der Staat und das ganze System versagt!
    Ein realistischer (noch guter)Steuerzahler

  • @hasstnicht

    Sie haben sich vom System KAPITALISMUS EINLULLEN LASSEN! :)

    Was bei privater Übernahme herauskommt ist Ihnen anscheinend andauernd ergangen?! Dumpinglöhne, Betrug wegen fehlender Kontrollen/Korruption bis zum totalen Qualitätsverlust!!

    GELD REGIERT DIE WELT!! Wie lange leben Sie schon?!

    Der Staat schützt wenigstens die Rechte der AN und sorgt für Qualität! Sauberes Wasser z. Bsp.!!

    Das Problem ist die Ungleichverteilung von GELD!! Zuviel Geld bedeutet Macht, Einfluß und Korruption! Siehe Industriespenden an die Parteien!

    Die Probleme, Krisen treten immer in dem kap. System auf! Schon Gesell hatte deswegen den 2. WK einst vorher gesagt! Weil einige Reiche zu viel MACHT UND EINFLUß HATTEN!! Ich empfehle auch das Schwarzbuch des Kapitalismus zu lesen!

    Das der Staat die Gelder nur im INTERESSE DER REICHEN VERTEILT..FAMILIE QUANDT WÄRE DA EIN GUTES BEISPIEL, IST IHNEN WOHL AUCH ENTGANGEN?!

    Der Bund der steuerzahler macht sich wichtig. Nicht mehr und nicht weniger. Da jeder an der Macht halt gelder nach eigenem Interesse/Ideologie verteilt. Ausserdem sind Menschen nunmal käuflich. Und das kann man ganz legal privat tun!! In Mitgliedschaften von Clubs z. Bsp. :)

    Ausserdem hat die CDU nur das gemacht, was schon Hitler einst tat. Nämlich mit dem Kapital sich verbandelt. Die meißten Menschen buckeln nach oben und treten nach unten. Denn alle wollen vom großen Kuchen etwas ab haben. Siehe Journalisten, die sich dem Kapital verkaufen und Ideologien verbreiten!! Dafür bezahlt man sie auch ganz gut.

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