„Schwarze Null“

AfD will Mindestlohn und Frauenquote abschaffen

Nach korrigierten Wachstumsprognosen streiten die Parteien, wie sie die Wirtschaft ankurbeln können. Das Ziel der Schwarzen Null steht dabei zur Disposition. AfD-Chef Lucke warnt die Regierung aber davor, sie aufzugeben.
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Bernd Lucke: Mindestlohn, hohe Lohnnebenkosten und Frauenquote sind für den AfD-Chef „wirtschaftsfeindliche Maßnahmen“. Quelle: dpa

Bernd Lucke: Mindestlohn, hohe Lohnnebenkosten und Frauenquote sind für den AfD-Chef „wirtschaftsfeindliche Maßnahmen“.

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Berlin/BrüsselDie eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) hat die Bundesregierung davor gewarnt, sich von ihrem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts zu verabschieden. „Die wirtschaftliche Eintrübung ist besorgniserregend“, sagte AfD-Chef Bernd Lucke am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

„Deutschland muss einen strikten Konsolidierungskurs fahren“, forderte der Europaabgeordnete. Dazu gehöre auch, dass „wirtschaftsfeindliche Maßnahmen der Bundesregierung unverzüglich aufgehoben werden“. Dazu zählt der Volkswirt nicht nur den Mindestlohn und hohe Lohnnebenkosten, sondern auch die im Koalitionsvertrag vereinbarte Frauenquote.

Nachdem die Bundesregierung ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert hatte, war am Dienstag Streit darum entbrannt, welche Wachstumsimpulse der Wirtschaft helfen könnten. Einige Unionspolitiker schlugen vor, die Frauenquote für Aufsichtsräte zu verschieben. Die SPD lehnt dies ab. Einige Sozialdemokraten forderten mehr staatliche Investitionen, und damit eine Abkehr von dem Ziel der „Schwarzen Null“.

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10 Kommentare zu "„Schwarze Null“: AfD will Mindestlohn und Frauenquote abschaffen"

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  • Wo bleibt die Begrenzung der Managergehälter? Wo bleibt das Verbot von Boni? Wo bleibt die Ersatzpflicht der Manager bei Fehlentscheidungen bzw. tragen des verursachten Verlustes?

  • "Kein Wunder, dass sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmer von der CDU abwenden und der AfD zuwenden."

    Herr Lucke sollte dies zum Anlass nehmen, vorsichtiger zu agieren. Kleinere und mittlere Unternehmer waren eher die Klientel der FDP und deren Schicksal kennen wir.

    Es könnte durchaus passieren, dass auch die AfD das Schicksal der Piratenpartei ereilt. Lucke sollte klar sein, dass eben diese kleinen und mittleren Unternehmer ihm keine 10 % der Wählerstimmen gebracht haben können.

    Viele Wähler verbinden mit der AfD den Wunsch, dass die Korruption, der Lobbyismus nun endlich eliminiert und sachgerechte Politik gemacht wird. Diesen Werten sollte Lucke sich verpflichtet fühlen.

  • Natürlich war Herr Farthmann Fraktionsvorsitzender der SPD in NRW.

  • Tittensozialismus? Nein danke!Friedhelm Farthmann prägte in der Zeit als SPD-Fraktionsvorsitzender den Begriff "Tittensozialismus",mit dem er die am Geschlecht, nicht an der persönlichen Eignung orientierte Zusammensetzung von Parteigremien sowie die krampfhaften Bemühungen um eine geschlechterneutrale Sprache kritisierte.
    Eignung und Befähigung sind das Maß der Dinge und nicht irgendwelche sekundären Geschlechtsmerkmale.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9280903.html

  • Die Energiewende und diese EEG ist das schlimmste Übel, das Deutschland heimsucht. Die AfD und vor allen Hr. Lucke sollten das mal zur Kenntnis nehmen! Dagegen ist der EURO-Unfung ein Kindergarten. Wenn durch das EEG die Wirtschaft in Deutschland und Europa immer mehr abgewürgt wird. Investitionen in die Energieinfrastruktur finden nicht mehr statt. Die Erneuerbaren Energien sind kein wertschöpfendeer Faktor gegenüber einen Kraftwerksmixpark aus Kohle, Gas und vor allen Uran!

  • Herr Lucke hat recht, wenn der Kapitalismus zu sehr durch "Überzogene Politisch motivierte Soziale Marktwirtschaft" gegängelt wird dann haben wir "Subventions-Sozialismus mit Planwirtschaft". Das mag zwar Frau Merkel und ihrem chinesischen Besuch sehr gefallen, dem deutschen Mittelstand aber nicht !!

    Frau Merkel muss endlich zurücktreten !!

  • So ist das halt, wenn die Kanzlerin aus dem Osten kommt und mit der Planwirtschaft und Staatsdirigismus aufgewachsen ist und diese Dinge auch gut fand
    Und leider sind viel zu viele Vasallen um sie herum, die Deutschland verraten haben

  • Eigentlich gehts doch um was anderes. Nicht Ausgaben oder Schulden ans sich sind das Problem, sondern KONSUMSchulden. Wenn der Staat Geld in einer Weise investiert, die nachhaltig und langfristig Gewinne bringt (Infrastruktur, Bildung), dann sind Schulden kein Problem, da den Zinsen ja eine Wertschöpfung gegenübersteht. Das Problem sind nur Ausgaben auf Pump, denen kein finanzieller Gewinn gegenübersteht - diese führen in eine Schuldenspirale.

  • Alle etablierten Parteien inkl. der CDU/CSU bewegen sich immer mehr in Richtung Staatsdirigismus und begraben damit die Marktwirtschaft. Der Preis dafür wird durch die Bürger, Sparer und Rentner entrichtet werden ... die globalisierte Welt wird nicht auf ein sozialistisches, zentralistisches und daher schwaches Europa warten, die Stagnation hat schon begonnen. Wenn die Politik nicht massiv umsteuert, insb. bzgl. des EUR-Währungsraums, der Banken-Schuldenunion etc ihre Strategien überdenkt, werden wir alle mit Südeuropa in den Abgrund gezogen werden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Für die AFD könnte es nicht besser laufen, alle ihre Prognosen sind eingetroffen. Gelogen haben dagegen Merkel, Schäuble und Co; sind halt alles Wiederholungstäter.

    Hier die wahre Geschichte des EUR, von einem Insider, Ex-Bundesbanker Prof Nölling packt aus:
    https://www.youtube.com/watch?v=eKxzGTwAqOQ

  • Die AfD ist die einzige Partei, in der noch ökonomische Vernunft herrscht!

    Kein Wunder, dass sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmer von der CDU abwenden und der AfD zuwenden.

    Die FDP ist außer für Hoteliers (Ust-Ermäßigung) sowie für Notare und Apotheker (Schutz der jeweiligen Monopole) für keinen mehr relevant.

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