Schwerwiegende Erkrankung
Roman Herzog in Hamburger Uni-Klinik notoperiert

Der frühere Bundespräsident Herzog liegt nach einer Notoperation im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf. Herzog sei am Donnerstagabend mit akuten Beschwerden im Bauchraum in das Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Klinik mit.



HB HAMBURG. Dort hätten die Ärzte eine größere Operation bei dem 69-Jährigen ehemaligen Verfassungsrichter vorgenommen, teilte eine UKE-Sprecherin am Freitag mit. Herzogs Allgemeinzustand sei zufrieden stellend, es gehe ihm gut. Er werde aber mehrere Tage im Krankenhaus bleiben müssen und könne keine offiziellen Termine wahrnehmen. Seine Frau sei bei ihm, hieß es.



Herzog, der von 1994 bis 1999 Bundespräsident war, hatte am frühen Donnerstagabend noch die Ausstellung „Die Etrusker“ im Börsensaal der Hamburger Handelskammer vor rund 1 000 Gästen gut gelaunt eröffnet. Der 69-Jährige wurde von Sohn und Schwiegertochter sowie Ehefrau Alexandra Freifrau von Berlichingen begleitet, die an diesem Tag 63. Jahre alt wurde. „Wir würfeln immer darum, was wir an unseren Geburtstagen machen“, sagte sie. Diesmal habe ihr Mann gewonnen und sie mit nach Hamburg genommen.

Das UKE wollte am Freitag keine weiteren Erklärungen zur Diagnose abgeben. Es wurde aber deutlich, dass es sich um eine schwerwiegende Erkrankung handelt.

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