Sechs Prozent Anstieg
Länder protestieren gegen Strompreiserhöhungen

Nach dem Widerstand gegen Gaspreis-Erhöhungen will sich Hessen auch gegen die geplante Verteuerung von Strom einsetzen. Auch Nordrhein-Westfalen kündigte an, die nötige Genehmigung möglicherweise zu verweigern.

HB BERLIN. „Sechs Prozent Preisanstieg mache ich nicht mit“, sagte Landes-Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) der „Bild am Sonntag.“ „Wer so hohe Gewinne einfährt wie die Stromunternehmen, darf den Bürgern nicht noch tiefer in die Tasche greifen.“

Die Energiekonzerne RWE und Eon wollen zum Jahreswechsel die Preise erhöhen, nach Medienberichten um bis zu sechs Prozent. Dies muss bei den Landeswirtschaftsministerien beantragt werden. Hessen hatte den Gas-Versorgern bereits mit Kartellverfahren angesichts der geplanten kräftigen Preiserhöhungen gedroht. Diese waren daraufhin deutlich moderater als ursprünglich vorgesehen ausgefallen.

Widerstand kündigte auch Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) an: „Ein einfaches Durchwinken wird es mit uns nicht geben.“ Nach dem Bericht der „Bild am Sonntag“ sollen die Preise in dem Bundesland um bis zu 1,5 Cent pro Kilowattstunde mehr verlangen. Derzeit koste Strom zwischen 15 und 16 Cent, schreibt das Blatt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%