0 Bewertungen
02.09.2006 

P>Der Vorsitzende der Verbraucherorganisation Foodwatch, Thilo Bode, forderte mehr Transparenz und härtere Strafen. Da massenhaft betrogen werde, sei das Problem nicht durch Kontrollen in den Griff zu bekommen, sagte Bode am Samstag in einem Interview mit der NDR info. „Es muss Anreize geben nicht zu betrügen, und wenn die Politik diese Anreize nicht schafft, also entweder durch diese Transparenz, dass die Namen genannt werden, oder durch Strafen, dann nützen auch mehr Kontrollen nichts, schaffen nur mehr Bürokratie.“

Das Ausmaß des Gammelfleisch-Skandals in Bayern ist nach Angaben der Polizei noch nicht abzusehen. Am Samstag ging die Auswertung der sichergestellten Geschäftsunterlagen weiter. Wie Polizeisprecher sagten, sei angesichts des großen Umfangs der Beweismittel mit weiteren Ermittlungsergebnissen kurzfristig nicht zu rechnen. Die Landesgesundheitsbehörden in Bayern gehen nach ersten Untersuchungen nicht von einer Gefahr für die Verbraucher aus. Der Geschäftsführer der Münchner Firma blieb nach einem Verhör am Freitag auf freiem Fuß. Zu der dort gefundenen Gammelware gehörten laut Behörden unter anderem tonnenweise Döner-Spieße. Gegen den 53- jährigen Inhaber der Fleischzentrale im niederbayerischen Metten wird wegen Betrugsverdachts und Verstößen gegen das Lebensmittelrecht ermittelt.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterBildergalerien

 

zurück vor
  • Steinmeiers Freunde und F...

    Steinmeiers Freunde und Feinde

    Alles läuft auf ihn zu: Frank-Walter Steinmeier könnte die SPD bei der Wahl 2009 anführen. Doch nicht alle führenden Genossen sind ihm wohl gesonnen. Wie jeder Politiker hat auch Steinmeier parteiinterne Gegner und Unterstützer. Seine Freunde und Feinde im Überblick. Bildergalerie 

  • „Datendieben den Garaus m...

    „Datendieben den Garaus machen“

    Auf einem Gipfeltreffen, das heute in Berlin stattfindet, suchen die Bundesregierung und Verbraucherverbände Wege, den illegalen Handel mit Kundendaten einzudämmen. Unternehmen fürchten das Verbot und warnen vor zu viel Regulierung. Einen Kompromiss zu finden könnte sc...Bildergalerie 

  • McCain begeistert die Rep...

    McCain begeistert die Republikaner

    Hurrikan Gustav und eine Schwangerschaft wirbelten den Parteitag der Republikaner durcheinander. Doch Vizekandidatin Palin begeisterte trotz des Familien-Skandals. Das Parteitreffen rundete dann John McCain mit einer umjubelten Rede ab.Bildergalerie 

  • Krönung und Konfetti

    Krönung und Konfetti

    Der Parteitag der Demokraten ist im vollen Gang. Die Show in Denver soll Begeisterung und Siegesgewissheit vermitteln. Es geht darum, die Herzen der Amerikaner zu gewinnen. Bildergalerie 

 

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Mac bleibt Mac - aber reicht das?  Artikel in Merkliste

05.09.2008, 09:13 Uhr von Georg Watzlawek

John McCain ist sich bei seiner Abschlussrede auf dem Parteitag der Republikaner treu geblieben. Auf direkte Angriffe auf seinen Konkurrenten Barack Obama verzichtet er. Allerdings auch auf jeden konkreten Verweis, wie er seine Lebenserfahrung zum Wohle der Amerikaner im Inneren einsetzen will. Kommentar