Seehofer und Wulff rücken näher
Visa-Affäre: Fischer verliert deutlich an Popularität

Seit Bekanntwerden der Visa-Affäre hat Bundesaußenminister Joschka Fischer einer Umfrage zufolge deutlich an Popularität verloren.

HB BERLIN. Vor Beginn der breiten öffentlichen Debatte über die Affäre - vor etwa sechs Wochen - erhielt Fischer laut Forsa-Umfrage zur Bewertung seiner Arbeit noch 63 von 100 Punkten. Dieser Wert sank jetzt deutlich um neun auf 54 Punkte. Wie der Nachrichtensender n-tv am Donnerstag zu der Umfrage weiter mitteilte, hat Fischer auch im direkten Vergleich mit anderen Spitzenpolitikern an Beliebtheit verloren.

In der aktuellen Forsa-Rangliste führt der Außenminister zwar weiter, liegt jetzt aber nur noch knapp vor Niedersachsens Ministerpräsident und CDU-Vize Christian Wulff (52 Punkte) und dem CSU-Sozialpolitiker Horst Seehofer (51 Punkte).

69 % der Bundesbürger sind derzeit gegen einen Rücktritt des Außenministers. Vor zwei Wochen waren die Anhänger dieser Meinung allerdings noch zahlreicher (77 %). Auch eine Mehrheit der Oppositions-Anhänger (Union 50 %, FDP 67 %, PDS 65 %) hat zur Zeit noch Vertrauen in Fischer und lehnt den Rücktritt ab. Anhänger der SPD und der Grünen sind ganz eindeutig dagegen (SPD 90 %, Grüne 94 %).

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