September-Zahlen
Zuwachs der Steuereinnahmen setzt sich fort

Auch im wichtigen Steuermonat September haben Bund und Länder weiter steigende Einnahmen verbucht. Das Bundesfinanzministerium bezifferte den Zuwachs auf 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten neun Monaten habe er um 7,8 Prozent höher gelegen als im gleichen Zeitraum 2005.

HB BERLIN. Der Monat September gilt wegen seiner überdurchschnittlich hohen Einnahmen als zentral für die Prognose der weiteren Haushaltsentwicklung. Der Sprecher betonte allerdings, aus dieser Momentaufnahme könne noch nicht auf das Jahresergebnis geschlossen werden, weil bis zum Ende 2006 noch erhebliche Einnahmerisiken bestünden. Als Beispiel nannte er die hohen Einnahmen aus der Körperschaftsteuer im Dezember des vergangenen Jahres. Dies lasse keine Aufkommenszuwächse im laufenden Jahr erwarten. Die Abführungen an die EU würden im Oktober um rund 850 Millionen Euro höher ausfallen als vor einem Jahr. Schließlich werde ein im September aufgetretener kassentechnischer Effekt bei der Mineralölsteuer zu Mindereinnahmen im Dezember von 700 bis 800 Millionen Euro führen.

Die aktuelle Einnahmeverbesserung ist nach Worten des Sprechers erneut vor allem auf die gewinnabhängigen Steuern zurückzuführen. Die Körperschaftsteuer habe das Vorjahresergebnis um rund eine Milliarde Euro, die veranlagte Einkommensteuer um 800 Millionen übertroffen. Die wachstumsfördernde Steuerpolitik der Bundesregierung trage damit bereits erste Früchte. Der konjunkturelle Aufschwung greife zunehmend auf die Binnenkonjunktur über und mache sich auch bei der Umsatzsteuer bemerkbar, deren Aufkommen um 4,4 Prozent anstieg.

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