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Sigmar Gabriel: „Schwarz-Gelb benimmt sich wie Praktikanten-Initiative“

Die Samthandschuhe hatte Sigmar Gabriel gleich zu Hause gelassen. Der SPD-Parteivhef teilte beim politischen Aschermittwoch heftig gegen die "Praktikanten-Initiative" im Kanzleramt aus - und nicht nur gegen die.

Der Parteivorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel (links), und der Oberbürgermeister von München , Christian Ude, prosten sich mit Weizen-Bier zu. Quelle: dapd
Der Parteivorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel (links), und der Oberbürgermeister von München , Christian Ude, prosten sich mit Weizen-Bier zu. Quelle: dapd

VilshofenSPD-Chef Sigmar Gabriel hat die schwarz-gelbe Bundesregierung beim politischen Aschermittwoch scharf angegriffen. Er habe keine Lust, von dieser Regierung Sprüche über bürgerliche Werte zu hören, sagte Gabriel am Mittwoch im bayerischen Vilshofen mit Blick auf den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff. Die Regierung solle „mal ein bisschen demütiger werden.“

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Aschermittwoch in Zitaten „Bayern muss wieder den Bayern gehören“

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Merkel habe solche Leute in Amt und Würden gebracht wie Wulff, „der sich wie ein Amigo benimmt, der das Land sich selbst und der CDU zur Beute macht“, sagte Gabriel. Über den schwarz-gelben Streit bei der Suche nach einem Nachfolger für Wulff sagte Gabriel: „Das hatte Karnevalistenqualität.“

Gabriel spottete zudem über die CSU, die noch am Samstag gesagt habe, man sei gegen Joachim Gauck, und am Sonntag dann Gauck die Gefolgschaft versprochen habe. „Das ist frei nach Horst Drehhofer - was stört mich mein Geschwätz von gestern?“, sagte der SPD-Chef.

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„Es wird Zeit, dass wir nicht nur einen besseren Bundespräsidenten bekommen, sondern auch einen besseren Bundeskanzler oder eine bessere Bundeskanzlerin“, betonte Gabriel und sagte über die schwarz-gelbe Bundesregierung: „Die benehmen sich wie eine Praktikanten-Initiative - aber wenn man das sagt, hat man schon Angst, dass man die Praktikanten beleidigt.“

Gabriel warf zudem dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) vor, beim politischen Aschermittwoch die Auseinandersetzung mit dem designierten SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013, Christian Ude, zu scheuen.

  • 22.02.2012, 21:10 UhrAnonymer Benutzer: EinerGehtNochEinerGehtNochRein

    Schadenfreude darf in der Politik schon mal sein. Eine Politik durch Hauen und Stechen in einer Koalition wird dann zur Normalität, wenn sich der "vermeintlich" stärkere Partner über alles erhaben scheint. Irgendwann mußte dieser Einbruch kommen, bleibt er nicht der einzige, dafür wird die cdsU schon sorgen.

    BürgerINnen erkennen dies, auch ohne Kommentare, die weit und tief unten angesiedelt sind. Das Nullnummerlos, wissen Sie und ich vielleicht, bleiben ohnehin dann nur Nieten.

    Der populäre OB Münchens, Christian Ude, er wird der Rautenrepublik ein anderes Muster auferlegen. Weniger AMIGOs, dafür mehr dem bayerischen Volk, falls es so etwas geben sollte in den Augen der AMIGOs.

  • 22.02.2012, 16:18 UhrAnonymer Benutzer: Nullnummerlos

    Kein Kommentar für die SPD bis jetzt? Von mir kommt auch keiner.

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