
HeidelbergDie abschließende Entscheidung des Rektorats sei Koch-Mehrin am Donnerstag mitgeteilt worden, erklärte die Hochschule am Freitag.
Die Politikerin äußerte sich zunächst nicht. Ihr Anwalt Christian Birnbaum erklärte in einer Mitteilung: „Der nächste von der Verfahrensordnung vorgesehene Schritt ist die Klage zum Verwaltungsgericht.“ Die Hochschule hatte der FDP-Politikerin im Juni den Titel entzogen. Auf rund 80 Seiten ihrer Dissertation seien 120 Stellen als Plagiate zu klassifizieren, hieß es zur Begründung. Die Plagiate stammten aus über 30 verschiedenen Publikationen, von denen zwei Drittel nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt worden seien.
Koch-Mehrin hatte dagegen Widerspruch eingelegt. Auf ihrer Webseite begründete sie das damit, dass der Universität die Schwächen der Arbeit lange bekannt gewesen seien. „Der Promotionsausschuss hat mir im Jahr 2000 in voller Kenntnis aller eklatanten Schwächen meiner Arbeit den Doktortitel verliehen.“ Und weiter: „Heute sieht der Promotionsausschuss das anders“, schrieb sie damals.
Die Politikerin hatte bereits im Mai wegen der Vorwürfe, sie habe bei der Promotion massiv getäuscht, ihre Posten als Vorsitzende der FDP im Europaparlament und Vizepräsidentin des Europaparlaments niedergelegt.
Immerhin bleibt ja noch zum Erhalt des Lebensstandard der Hort der Qualifikation schlechthin, das EU-Parlament.
Die ist noch besser als ktzg.
Sollten den Club der verkannten Opfer gründen!
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