Sinkende Arbeitslosigkeit
Bundesagentur für Arbeit streicht 17.000 Stellen

Die sinkende Arbeitslosigkeit kostet zahlreichen Angestellten der Bundesagentur den Job. Die Behörde plant einen drastischen Stellenabbau. Vor allem in Süddeutschland haben die Mitarbeiter aktuell wenig zu tun.
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Die sinkende Arbeitslosigkeit beschert den Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit schlechte Zeiten. Wie „Der Spiegel“ am Wochenende berichtet, will die BA in den nächsten Jahren rund 17.000 Stellen streichen. Damit würde die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 100.000 sinken. Am Ende wäre die BA dann wieder so groß wie vor der Wirtschaftskrise von 2008.

Weil es wegen der guten Konjunktur weniger Arbeitlose gebe, würden bei der Bundesagentur vor allem in Süddeutschland viele Stellen nicht mehr benötigt. In vielen Gemeinden in Bayerrn und Baden-Württemberg herrscht nahezu Vollbeschäftigung.
Die Arbeitsplätze bei der BA sollen ohne betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine Vorlage für den Verwaltungsrat der Agentur. Gedacht sei daran, Stellen von Mitarbeitern nicht wieder zu besetzen, die in Rente gingen. Befristete Arbeitsverträge würden nicht verlängert. Etwa jede sechste Stelle sei befristet.

Die Bundesagentur als Behörde profitiert von dem Job-Boom: Ihr Defizit wird in diesem Jahr niedriger ausfallen als geplant. Aktuell liegen die Einnahmen 360 Millionen Euro über den Erwartungen, zugleich fielen die Ausgaben bislang um 1,5 Milliarden Euro niedriger aus als vorgesehen. Das endgültige Minus wird erst im Herbst annähernd feststehen, doch schon jetzt ist laut Weise klar: „Das Defizit wird geringer werden als das, das wir mal geplant hatten mit 5,4 Milliarden Euro.“
Dazu trägt auch der Sparkurs bei den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bei. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhielten in diesem Juni 20 Prozent weniger Arbeitslose eine entsprechende Förderung.

Der positive Trend am Arbeitsmarkt dürfte anhalten. Die Zahl der Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, wird in den nächsten 15 Jahren um 6,5 Millionen sinken, schätzt die Bundesagentur für Arbeit. Der Fachkräftemangel erfordert mehr Investitionen in die Integration von Zuwanderern, um sie für den deutschen Arbeitsmarkt fit zu machen. Der Internationale Bund hat auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in Stuttgart die Bundesregierung aufgefordert, dafür mehr Mittel bereit zu stellen und die Kürzungen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung umgehend zurückzunehmen.

Auf zwei Millionen könnte die Arbeitslosigkeit bis zum Ende des Jahrzehnts nach Ansicht der Commerzbank sinken. Im Juni war die Zahl der Erwerbslosen um 67 000 auf 2,893 Millionen zurückgegangen, die Quote nahm um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent ab.

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Fachkräftemangel verschärft sich

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  • Ich würde es eher in Österreich versuchen, hier werden Sie wohl eher nicht glücklich. Sicher hängt es auch von Ihren Qualifikationen ab, suchen Sie ein Unternehmen, das starke Wirtschafstkontakte mit Skandinavien hat, hier kann kaum jemand die nordischen Sprachen. Der Mittelstand hat in Deutschland nichts zu lachen und ich glaube nicht, daß Sie in einer Großstadt mit 30 bis fast 40% Ausländeranteil leben wollen, wo dieser in Finnland bei 2 bis 5% liegt... und so schön, wie in einem Mökki im Sommer werden Sie hier nicht leben - alles reglementiert!

  • Hoffentlich wird bei den Spitzenverdienern eingespart !

    Eigentlich könnte die ganze Mammutbehörde aufgelöst werden .

    Bahn u.Post sind zerschlagen ohne Erfolg !

    Da wir ja schon von EU Brüssel dirigiert werden , kann
    der Deutsche Bundestag auch aufgelöst werden mit seinen
    vielen Ministerien .
    Die Politiker können wieder in ihren ehemaligen Berufen arbeiten .

    Dann ist wieder mehr Geld da um unsere utopischen Schulden
    abzuzahlen . Auch Politiker zur Kasse !

  • Voltaire, eine sehr realistische Analyse, SUPER !
    möchte dem gerne noch hinzufügen, dass die noch arbeitenden "alten" nicht umhin kommen, umhätschelt zu werden, ja regelrecht "bedrängt" werden doch noch ein paar Jährchen in dem ach so tollen Job zu bleiben.. (in der letzten Dekade, konnte man die Alten nicht schnell genug "entsorgen")..und ihr knowledge als auch ihre experience ihrer Firma noch lange zur Verfügung zu stellen.
    Nicht umsomst läuft in den, ehh.. wie heißt das auf neudeutsch.. human resources alles auf Hochtouren um die entsprechenden Programme und Incentives zu konziepieren, als auch Datenbanken zu füttern, um das Eingangs erwähnte knowledge etc. der "alten" zu konservieren. Oder gibt es inzwischen Einrichtungen bei denen dieses studiert werden kann??

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