Situation in Deutschland
IWF: Reformen sind entscheidend für Wachstum

Laut einem Zeitungsbericht sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) die von der Bundesregierung geplanten Reformen als entscheidend für ein Wirtschaftswachstum in Deutschland an.

HB BERLIN. In einer fünfseitigen Analyse warnten die IWF-Experten, ein Scheitern der Reformen würde die deutsche Wirtschaftskrise verschärfen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Montag vorab. Die IWF-Ökonomen erwarteten erst mittelfristig positive Wachstumsimpulse durch die Reformen. Die Bundesregierung geht dagegen von positiven Auswirkungen bereits im kommenden Jahr aus.

Für 2004 sehen die IWF-Experten nach dem Bericht nur eine milde Erholung der deutschen Wirtschaft als wahrscheinlich an. „Die volle Umsetzung aller Elemente der Strategie ist entscheidend für den Erfolg - und auch für den Beitrag, den Deutschland zum globalen Wachstum leisten kann“, zitierte die Zeitung die IWF-Analyse. Sollte die die deutsche Wirtschaftslage aus einem anderen Grunde rapide verschlechtern, empfehle der IWF der Regierung notfalls mit Konjunkturprogrammen zu reagieren. Insgesamt positiv bewertet der IWF der Zeitung zufolge das Vorziehen der Steuerreform, den Abbau von Subventionen und Steuervergünstigungen sowie die Arbeitsmarkt-Reformen. Insgesamt habe die neue Strategie der deutschen Regierung die richtigen Zutaten, um das Wachstum wieder zu beleben und die langfristigen Wachstumsaussichten zu verbessern. Allerdings seien noch weitere Reformschritte notwendig.

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