Sitze nach Mehrheits- und Verhältniswahlrecht verteilt
Das Wahlrecht in Brandenburg

Insgesamt 88 Sitze sind im Potsdamer Parlament zu vergeben. Die Sitze werden nach dem Mehrheits- und Verhältniswahlrecht verteilt. Die Erststimme gilt für den Kandidaten, die Zweitstimme für eine Landesliste.

HB POTSDAM. Wie bei der Wahl des Bundestages haben die Bürger bei der Landtagswahl in Brandenburg am 19. September zwei Stimmen: Die Erststimme ist für die Direktkandidaten in den Wahlkreisen. Die Zweitstimme gilt für die Landesliste einer Partei oder politischen Vereinigung. Von den 88 Sitzen des Parlaments in Potsdam wird eine Hälfte durch Mehrheitswahl in den Wahlkreisen, die andere Hälfte durch Verhältniswahl nach den Landeslisten vergeben.

Über die endgültige Sitzverteilung im Landtag entscheidet das Ergebnis der Zweitstimmen. Um ins Parlament zu gelangen, muss eine Partei, politische Vereinigung oder Listenvereinigung mindestens 5 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen in dem jeweiligen Wahlgebiet erhalten oder einen Wahlkreis gewinnen (Sperrklausel).

Zu Überhangmandaten kommt es, wenn eine Partei mehr Sitze direkt in den Wahlkreisen holt, als sie nach dem prozentualen Ergebnis der Zweitstimmen für die Partei beanspruchen kann. Die Zahl der Abgeordneten anderer Parteien wächst dann durch Ausgleichsmandate. Die Sitzverteilung entspricht am Ende wieder dem Ergebnis der Zweitstimmen. Der Landtag darf jedoch höchstens 110 Sitze umfassen.

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