Sitzverteilung im Landtag
Das Wahlrecht in Sachsen

In den sächsischen Landtag werden 60 Kandidaten direkt gewählt. Weitere 60 kommen über die jeweiligen Landeslisten ins Parlament.

HB DRESDEN. Der Sächsische Landtag hat 120 Sitze. Davon entfällt in der Regel die eine Hälfte auf die gewählten Direktkandidaten der Parteien in den 60 Wahlkreisen. Die andere Hälfte wird über die Kandidaten auf den Landeslisten der Parteien besetzt.

Jeder Wähler kann zwei Stimmen vergeben - die Erststimme für den Direktkandidaten, die zweite für eine Landesliste. Es gelangen nur Kandidaten der Parteien oder Listen in den Landtag, die mehr als fünf Prozent der Zweitstimmen erhalten (Fünf- Prozent-Hürde) oder die mindestens in zwei Wahlkreisen ein Direktmandat errungen haben. Über die Sitzverteilung im Parlament entscheidet ausschließlich das Ergebnis der Zweitstimmen.

Wahlberechtigt ist am 19. September jeder Deutsche, der mindestens 18 Jahre alt ist und wenigstens seit drei Monaten in Sachsen wohnt. Jeder Wähler kann seine Stimmen direkt im Wahllokal oder per Briefwahl abgeben.

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