Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist der Nachfolger des Zivildienstes. Der größte Unterschied zum Pendant der einstigen Wehrpflicht: Das BFD-Angebot richtet sich an alle - Frauen und Männer, Junge und Alte, Deutsche und Ausländer.
Seit Juli 2011 können Bufdis eine Zeit lang in Krankenhäusern oder Behindertenheimen, aber auch im Bildungs-, Sport- oder Kulturbereich mitarbeiten und sich so für eine menschenfreundliche Zivilgesellschaft einsetzen.
Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, man kann ihn aber auch auf zwei Jahre verlängern oder auf ein halbes Jahr verkürzen.
Für ihre Arbeit erhalten die „Bufdis“ ein Taschengeld von bis zu 330 Euro, manche Träger stellen zusätzlich aber auch Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung. Insgesamt ähnelt der Dienst dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), das allerdings nicht vom Bund, sondern von den Ländern gefördert wird. Das FSJ richtet sich zudem nur an Menschen unter 27 Jahren.