Solarförderung Regierung bietet Millionen für Kompromiss

Im Streit zwischen Bund und Ländern über die Kürzung der Solarförderung hat das Bundesumweltministerium einen Kompromiss angeboten. Mit zusätzlichen Millionen soll die Technik weiter gefördert werden.
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Die Pläne der Regierung zur Kürzung der Solarförderung liegen vorerst auf Eis. Quelle: dapd

Die Pläne der Regierung zur Kürzung der Solarförderung liegen vorerst auf Eis.

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HalleDie Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche stellt laut der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ 30 Millionen Euro zusätzliche Bundesmittel für Forschung und Entwicklung von Solartechnik in Aussicht. Damit versucht die CDU-Politikerin im Vermittlungsausschuss zu einer Lösung zu kommen.

Der Bundesrat hatte die Pläne der Regierung zur Kürzung der Förderung am Freitag vorerst gestoppt und eine gründliche Überarbeitung gefordert. Die Länderkammer stimmte mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für die Anrufung des Vermittlungsausschusses.

Staatssekretärin Reiche sagte der Zeitung, die wirtschaftliche Situation der Solarunternehmen sei „nicht gut“. Erfolgreich seien die Firmen, die exportierten und innovativ seien. Die Förderung der Solarenergie - Anlagenbesitzer bekommen einen garantierten Preis für die Einspeisung ins Stromnetz - habe damit aber "gar nichts" zu tun.

Laut Bericht der Zeitung ist nach Solon, Q-Cells und First Solar auch der Solarmodul-Hersteller Sovello aus Bitterfeld-Wolfen in Schwierigkeiten. Das Unternehmen mit 1200 Beschäftigten erwäge wegen stockender Verkäufe und eines massiven Preisverfalls eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies nicht, sagte aber, Sovello habe die Produktion auf ein Drittel seiner Kapazität gedrosselt und prüfe die Einführung von Kurzarbeit.

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5 Kommentare zu "Solarförderung: Bundesregierung bietet Millionen für Kompromiss"

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  • @MaRi Die Gegner der Atomkraftwerke machen immer einen Denkfehler: Die Strahlung ist NICHT so gefährlich!! Selbst wenn man direkt nahe Tschernobyl oder Fukushima wohnen würde, hätte man etwa das Krebsrisiko wie jemand der in der Großstadt wohnt und die Abgase einatmet. Zwischen anderen Dingen wie Luftverschmutzung, Schwermetallen, ungesundem Essen, und radioaktiver Strahlung/Kontamination gibt es keinen großen Unterschied - alle sind ungefähr gleich schädlich.

    D.h. man sollte natürlich den Austritt der Radioaktivität soweit wie möglich verhindern - das versteht sich. Aber es ist auch kein "Weltuntergang". Es gab in Deutschland schon viele Chemie-Unfälle die weit gefährlicher und schwerwiegender waren als Fukushima.

    Zu den Kosten: Man kann da statistisch auf zig Milliarden hochrechnen, wenn man theoretisch nicht gezahlte Steuern oder nicht gezahlte Versicherungsbeiträge zusammenrechnet. Aber was zählt ist das Geld das tatsächlich aus Steuergeldern geflossen ist - das waren ein paar Milliarden, nicht mehr als 10 Milliarden, für Forschungsprojekte wie den schnellen Brüter usw. Man kann Atomkraft einfach nicht als "unnütz" oder "teuer" hinstellen, während wir vor zwei alternativen stehen die beide deutlich unterlegen sind: Kohle ist ungesunder als Atomkraft, Gas ist teurer, Solar ist nicht dauerhaft und braucht Speicher.

  • Hallo, danke für deinen Beitrag. Aber die ganze Atomkraft hat uns bisher mindestens 258 Milliarden Euro gekostet. Jede Kilowattstunde bezahlen wir bei der atomindustrie mit ca. 4 Cent. Das momentane pro ist z.z. Nur noch der ggf. Etwas günstige Strom. Aber die ganze Entsorgung des mülles sowie die permantene Belastung finde ich das schlimmste. Wenn bei der Atomkraft etwas passiert hat haben wir nichts vom günstigeren Strom und die ganze sch*** Strahl. Solarstorm wird auch noch günstiger und ich hoffe nur die Kraftwerke machen bald alle dicht.

  • Es wird immer so dargestellt, daß wir nur ein "bischen mehr" bezahlen müssen, und dann kommt der Strom aus Solar/Wind und wir müssen uns keine Sorgen mehr machen.

    Leider gibt es hier ein riesiges Problem: Wenn der Strom wirklich zu 100% aus Erneuerbaren kommen sollte, würde er 50cent bis 1 Euro pro kWh kosten. Denn man bräuchte dazu riesige Pumpspeicherwerke, die erst noch gebaut werden müssten (praktisch den Bodensee auf die Zugspitze pumpen). Die Einspeisevergütung für Solar/Windkraft ist weit oberhalb des Grosshandelsniveaus und würde allein ohne Stromspeicher schon zu Endverbraucherpreisen von 30-50cent pro kWh führen.

    Wir können uns das einfach nicht leisten!

    Was den Atommüll betrifft - das ist einfach nicht wahr. Die Entsorgung des Atommülls bezahlen die AKW-Betreiber, die dafür Rücklagen gebildet haben. Gorleben wurde z.B. nicht aus Steuergeldern finanziert. Es wurde in jeder Atomstrom-Kilowattstunde ein Cent oder weniger zurückgelegt, um das zu bezahlen. So macht man das!

  • alle die solarförderung wettern haben nichts verstanden. Energie zu erhalten kostet Geld und die Firmen sollen darunter leiden. Die Subventionen kosten Geld und werden auf dem Strompreis direkt umgelegt. Aber was ist mit Atomstrom, der ganze Müll der dadurch entsteht wird von den Atomunternehmen mit keinen Cent entsorgt das machen wir alle mit Steuergelder. Dann doch lieber mehr Geld für den Strom bezahlen, als den ganzen Atomschrott über die Steuer zu bezahlen.

  • Hallo,
    soll heißen, dass die Produktionstechnik in Fernost, mit Zuschüssen entwickelt wird?!
    Was ist mit hiesigen Problemen?
    Feuerwehr und ein brennender Dachstuhl mit Solaranlage ist ein längst bekanntes Problem ohne Lösung.
    Der bestehende Brandschutz bei WD-Systemen ist geradezu eine Anleitung zur Gebäudevernichtung bei Feuer.
    Zu diesen Problemlösungen scheinen wohl die Scheichs hzustänmdig zu sein?!

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