Solarworld erweitert Standort
Sachsen wird zum Solarzentrum

Der Solartechnikkonzern Solarworld will seinen Produktionsstandort im sächsischen Freiberg zum europäischen Solarzentrum ausbauen. Dazu sollen rund 100 Mill. Euro in den kommenden anderthalb Jahren in den Standort fließen.

HB FREIBERG. Der Solartechnikkonzern Solarworld hat am Freitag im sächsischen Freiberg eine neue Wafer-Fabrik in Betrieb genommen. Knapp 18 Monate nach der Grundsteinlegung nimmt die 60 Mill. Euro teure Produktionsstätte damit ihre Arbeit auf. Die Produktionskapazität für Silizium-Scheiben (Wafer) soll bis Ende nächsten Jahres auf bis zu 500 Megawatt gesteigert werden. Etwa 100 neue Arbeitsplätze sind hierfür vorgesehen.

Zur Inbetriebnahme der Fabrik präsentierte das Unternehmen Pläne, die den Produktionsstandort in Sachsen zum europäischen Solarzentrum machen sollen. Angesichts anhaltend hoher internationaler Nachfrage sollen die Wafer-Kapazitäten in den kommenden Jahren bis auf 1 000 Megawatt pro Jahr ausgebaut und dazu eine weitere Fabrik errichtet werden.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) würdigte Freiberg als "die Solarhauptstadt Deutschlands" und versprach, diese Branche weiter zu fördern, bis sie auf eigenen Beinen stehe. Die Deutsche Solar AG ist eine Tochter der Solarworld AG (Bonn). Am Standort Freiberg beschäftigt sie bislang mehr als 600 Mitarbeiter. In Freiberg werden unter anderem Solarzellen und Solarstrommodule hergestellt, für welche die Wafer benötigt werden.

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