Sonderprogramm
Koalition will Berufsausbildung modernisieren

Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz sollen Grundkenntnisse- und fetigkeiten in Ausbildungsberufen vermittelt werden. Dazu hat die Bundesregierung Eckpunte eines Sonderprogramms veranscheidet.

HB BERLIN. Das Sonderprogramm sei auf drei Jahre angelegt und solle zum 1. Oktober starten, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Insgesamt werde das finanzielle Volumen bei knapp 270 Millionen Euro liegen und sich auf 25 000 Jugendliche erstrecken. Mit dem Geld will die Bundesregierung Vergütungen für Betriebspraktika von maximal 192 Euro im Monat pro Einzelfall erstatten und den gesamten monatlichen Sozialversicherungsbeitrag von 102 Euro übernehmen. Voraussetzungen für die Förderung ist, dass die Arbeitgeber entsprechende Plätze zur Einstiegsqualifizierung anbieten und mit den Jugendlichen entsprechende Verträge abschließen. Die Firmen müssen die Förderung bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragen.

Die Förderdauer soll auf maximal zwölf Monate begrenzt sein. Die Einstiegsqualifizierung über das Sonderprogramm soll auf einen anerkannten Ausbildungsberuf vorbereiten und eine spätere Berufsausbildung der Jugendlichen verkürzen.

Wirtschaftminister Wolfgang Clement (SPD) und Regierungssprecher Bela Anda nannten das Sonderprogramm einen bedeutenden Teil des mit der Wirtschaft geschlossenen Ausbildungspakts. Anda rief die Wirtschaft auf, entsprechende Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Clement ergänzte mit Blick auf den Ausbildungspakt, die ersten Zahlen zum Zuwachs an Ausbildungsplätzen stimmten ihn zuversichtlich.

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