Sonntagsfrage FDP rutscht wieder unter fünf Prozent

Nach dem Erfolg in Schleswig-Holstein keimte große Hoffnung auf für die FDP. In der aktuellen Sonntagsfrage rutscht sie nun wieder auf unter fünf Prozent. Anders sieht es hingegen für die Piraten aus.
13 Kommentare
Für die FDP geht es weiter auf und ab. Quelle: dpa

Für die FDP geht es weiter auf und ab.

(Foto: dpa)

DüsseldorfUngeachtet des jüngsten Wahlerfolgs in Schleswig-Holstein rutschen die Liberalen nach einer neuen Umfrage bundesweit erneut unter die 5-Prozent-Marke.

Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag der „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die FDP im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf vier Prozent. Damit wäre die FDP im nächsten Bundestag nicht mehr vertreten.

Bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag in Schleswig-Holstein kam die FDP nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 8,2 Prozent.

Unverändert bleiben dagegen die Werte für Union (34 Prozent), SPD (27 Prozent), Grüne (13 Prozent), Piraten (elf Prozent) und Linkspartei (sieben Prozent). Für den Sonntagstrend befragte Emnid vom 3. Mai bis zum 9. Mai 2012 insgesamt 3.684 Menschen.

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13 Kommentare zu "Sonntagsfrage: FDP rutscht wieder unter fünf Prozent"

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  • Gegen ESM: Über 800.000 Emails im Bundestag eingetroffen

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42533/

    ESM-Ratifizierung stoppen

    http://www.steuerzahler.de/ESM-Ratifizierung-stoppen/44774c53236i1p637/index.html

    Unterschreiben hier:

    http://stop-esm.org/

  • Was heißt hier sozialliberale Werte und "back to the roots"? Die FDP war in ihren Ursprüngen eine wirtschaftsfreundliche Partei. Erst Ende der 1960-er Jahre und dann bis Ende der 1970-er Jahre veränderte sich dies. In den 1980 Jahren schwenkte man dann wieder auf einen wirtschaftsliberalen Kurs um, der in den 1990-er Jahren leider gänzlich in neoliberaler Entartung versank. Erschwerend kommt bei dieser schrecklichen Partei hinzu, dass sie zunehmend nicht mehr von Persönlichkeiten, sondern von der Bambi- und Boygroupfraktion a la Rösler und Lindner regiert wird.
    Diese Partei ist ekelerregend!

  • Es geht nicht vor allem um Studiengebühren. Es geht darum, dass Lindner einfach kein überzeugendes Vorbild abgibt. Er hat zwei Unternehmen ruiniert und Millionen von KFW-Kredite in den Sand gesetzt. Seinen Generalsekretärsposten in der FDP hat er auch fluchtartig verlassen. Lindner ist kein Hoffnungsträger, sondern ein Loser. Sollte er je in NRW Verantwortung tragen, wird er auch da den Karren in den Dreck ziehen. Das ist das eigentliche Problem, und nicht so sehr Ihre Studiengebühren. Leider wird Lindner mit seinen Blenderfähigkeiten wohl wieder viele Leute täuschen können und seine neoliberal durchseuchte Chaostruppe unter Umständen in den NRW-Landtag führen. Viele Leuten lernen einfach nie dazu und lassen sich immer wieder aufs Neue verführen.

  • @R.B.: Sie haben Recht, es handelt sich um eine Umfrage zur Bundestagswahl. Wir haben die irreführende Formulierung entsprechend geändert. Wir bitten um Entschuldigung.

    - Die Redaktion

  • Es war doch irgendwie jedem klar, wenn die FDP weiter auf ihr "Second hand" Personal wie Rösler und dem „Hoffnungsträger“ Brüderle setzt, geht gar nix mehr!

    Die einzige Chance die ich sehe ist voll auf Lindner und Kubicki zu setzen und „Back zu the Roots" : also sozial liberal anstatt neoliberal, dann wird die FDP auch wieder eigenständig wahrgenommen.

    Im Moment ist sie Anhängsel der CDU, dann wählt man doch lieber gleich das Original, das ist immer so.
    Das ging der der SPD mit den Grünen so wie mit den Linken, jetzt der FDP mit der CDU....
    Schade die FDP war mal eine tolle Partei und Liebling der Intelligenz und Künstler im Lande, jetzt ist sie nur noch Steigbügelhalter für die Grpßindustrie, Zahnärzte, Hoteliers und Apotheker, das ist leider zuwenig Herr Rösler und Co.....

    Sonnige Grüße
    Werner Thoma

  • auch in NRW stellt sich die Frage , warum FDP wählen. Der von der Presse "hochgejubelte Messias" Lindner will immerhin die Studiengebühren wieder einführen..ein Schritt zurück in die mittelalterliche Bildungspolitik!

  • Franzosen und Griechen haben uns gezeigt, daß man auch mal ganz anders wählen kann. Nur bei uns gehts immer nach dem gleichen Muster. Es kommt auch immer das Gleiche dabei heraus, eine links Koalition der SPD oder eine Mitte links Koalition der CDU. Allein aus Symmetriegründen läßt sich feststellen, daß da rechts was fehlt!

  • Bitte korrigiert eure Werte!
    Genauso wie die Kollegen von der Welt habt ihr falsche Zahlen den Parteien zugeorndet!
    Richtig wäre: CDU 30 SPD 38.5 Grüne 11 Piraten 7.5 FDP 6 Linke 4

  • Ich würde gerne eine Partei wählen, welche das Erschaffen von Werten und Dingen als Kernthema hat. Soziale Gerechtigkeit ist sicher wichtig, aber erst müssen die zu verteilende Dinge ja erarbeitet werden. Das wird kaum erwähnt.
    Deutschland ist durch fließige Arbeit und Erfindergeist groß geworden. Wir sollten diese Erfolgsgeschichte mit diesen konservativen Werten fortsetzen.

  • Wozu dann noch wählen gehen, wenn die "Mehrheit" bereits jetzt fest steht !?

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