Sonntagsfrage
Linkspartei laut Umfrage nur noch einstellig

Der langsam beginnende Wahlkampf beflügelt die Umfragewerte der beiden großen Parteien: Nach einer Forsa-Umfrage erreichen CDU/CSU und SPD den bislang besten Wert des Jahres. Besonders schlecht schneidet in der Umfrage die Linkspartei ab.

HB HAMBURG. Die kleinen Parteien haben in der wöchentlichen Forsa- Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL dagegen verloren. Für CDU und CSU würden demnach 36 Prozent der Wähler stimmen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre (plus ein Prozentpunkt). Die SPD verbesserte sich auf 25 Prozent (plus 2). FDP (15 Prozent) und Grüne (9 Prozent) büßten jeweils einen Punkt ein. Die Linkspartei erzielte erstmals seit Anfang Mai 2007 mit neun Prozent ein einstelliges Ergebnis (minus 2). Für "sonstige Parteien" würden sechs Prozent ihre Stimme abgeben (plus 1).

Gemeinsam liegt das "bürgerliche Lager" aus CDU/CSU und FDP mit 51 Prozent damit vor dem "linken Lager" aus SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 43 Prozent). Eine "Ampel-Koalition" aus SPD, FDP und Grünen blieb wie in der Vorwoche unter der 50-Prozent-Marke (gemeinsam 49 Prozent).

Forsa-Chef Manfred Güllner begründet die Zugewinne der Volksparteien mit dem Wahlkampfauftakt der SPD. "Es ist ein Wahlkampfklima entstanden", sagte er. Die SPD habe unentschlossene Wähler zurückgewonnen, "zur Union sind Wähler zurückgekehrt, die bei der FDP zwischengeparkt haben", sagte Güllner stern.de, der Online- Ausgabe des Magazins.

Datenbasis (Sonntagsfrage): 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 20. bis 24. April 2009. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte, Forsa-Institut, Berlin. Auftraggeber: "Stern" und RTL.

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