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Sonntagsfrage: Umfragen: Union legt weiter zu

Die Union hat laut jüngster Umfragen in der Wählergunst zugelegt, der Wunsch-Koalitionspartner FDP allerdings leicht verloren. Die Sozialdemokraten dümpeln weiter – auf niedrigem Niveau.

Die Union und Kanzlerin Angela Merkel liegen in den Umfragen vorn. Quelle: dpa
Die Union und Kanzlerin Angela Merkel liegen in den Umfragen vorn. Quelle: dpa

HB BERLIN. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden CDU/CSU dem ARD-Deutschlandtrend von auf 36 Prozent kommen. Das wäre ein Prozentpunkt mehr im Vergleich zu Anfang Juli. Die FDP würde einen Punkt verlieren und 14 Prozent erreichen. Unverändert bleiben nach der Infratest-dimap-Umfrage die SPD mit 23 Prozent, die Grünen mit 13 Prozent und die Linken mit 10 Prozent.

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Zu einem beinahe deckungsgleichen Ergebnis kommt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Fernsehsender N24. Demzufolge erhält die Union derzeit 36 Prozent der Stimmen, die Liberalen kommen auf 13 Prozent. Die SPD kann ihren Abwärtstrend nicht stoppen und nur 23 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die Grünen liegen den Angaben von Emnid zufolge zur Zeit bei 12 Prozent und die Linken bei 11 Prozent.

Darüber hinaus ist sich die Mehrheit der Bundesbürger sicher, dass der Streit zwischen CDU und CSU etwa in der Europapolitik keine Auswirkungen auf den Wahlausgang hat. Laut einer weiteren Emnid- Umfrage für N24 gehen 42 Prozent der Deutschen davon aus, dass die offen ausgetragene Diskussion der Union eher nutzt. Nur 32 Prozent befürchten, sie könnte den Christdemokraten schaden. Im Vergleich der beiden Parteispitzen Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) schneidet die Kanzlerin bei den Befragten eindeutig besser ab: 69 Prozent halten sie für vertrauenswürdiger und 67 Prozent für kompetenter als ihr bayerisches Pendant.

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