„Sonntagsfrage“
Union fällt hinter SPD zurück

Der Streit innerhalb der Union über die Gesundheitspolitik schreckt offenbar viele Anhänger ab. Zum ersten Mal seit der CDU-Parteispendenaffäre vor mehr als sechs Jahren ist die Union in der Wählergunst wieder unter die 30-Prozent-Marke gesunken, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage.

HB BERLIN. Die am Montag veröffentliche Umfrage im Auftrag von RTL und „Stern“ ergab, dass CDU/CSU in der „Sonntagsfrage“ bei 29 Prozent liegen. Das sind drei Prozentpunkte weniger als vor den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die SPD legte hingegen drei Punkte zu und rangiert mit 30 Prozent jetzt vor dem Koalitionspartner.

Wie RTL am Montag weiter mitteilte, steht die FDP in der Wählergunst unverändert bei 15, die Linkspartei PDS bei zehn Prozent. Die Grünen mussten im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt abgeben und kommen auf neun Prozent. Nach Ansicht der Umfrageforscher sind die Unionsanhänger offenbar durch die Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verunsichert worden.

Die Stimmenverluste der CDU bei den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern vor gut einer Woche hätten zahlreiche Anhänger der Union verunsichert, ergab die Umfrage. So würden 38 Prozent derjenigen, die bei der Bundestagswahl vor einem Jahr noch der Union ihre Stimme gegeben hätten, dies derzeit nicht mehr tun.

Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge zwischen Montag und Freitag vergangener Woche 2499 Bürger befragt.

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