Soziale Ungleichheit
Studie gibt Deutschland schlechte Noten

Eine Studie attestiert der Bundesrepublik schlechte Noten bei der sozialen Gleichheit. Die soziale Ungleichheit sei in Deutschland stärker ausgeprägt als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union, so die Forscher. Unter allen 27 untersuchten Staaten landet Deutschland nur auf Platz 19.

HB BERLIN. Die soziale Ungleichheit ist in Deutschland stärker ausgeprägt als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union. Dies ergab eine Studie des Forschungsinstituts Berlinpolis, wie der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet. Das Institut untersuchte anhand von 35 Indikatoren, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den EU-Staaten bestellt ist. Besonders schlecht schneidet die Bundesrepublik demnach beim Generationenverhältnis ab. Ursache dafür seien die Überalterung der Gesellschaft und die starke Belastung künftiger Generationen durch öffentliche Verschuldung, wie die Studie ergab.

Bestenfalls im Mittelfeld rangiert Deutschland demnach in Bezug auf Arbeitsmarktchancen, Bildung, Einkommensverteilung und soziale Absicherung. Vergleichsweise gute Ergebnisse werden der Studie zufolge lediglich bei der Gleichstellung von Männern und Frauen erreicht. In der Gesamtschau belegt Deutschland unter den 27 miteinander verglichenen Staaten Platz 19. Spitzenreiter sind Schweden, Dänemark, die Niederlande und Finnland. Am Tabellenende rangieren Ungarn, Portugal und Rumänien, das Schlusslicht bildet Griechenland.

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