Soziale Unruhen
Angst vor England-Randale erreicht Deutschland

Nicht nur in London, auch in Berlin und Hamburg gibt es Armut und frustrierte Jugendliche. Dennoch kann es Londoner Randale in Deutschland nicht geben, sagt der Innenminister - andere Experten sind da nicht so sicher.
  • 31

BerlinDie Jugendkrawalle in Großbritannien erreichen die deutsche Innenpolitik. Während die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) am Mittwoch angesichts der Ausschreitungen in London und anderen englischen Großstädten mehr deutsche Ordnungshüter mit besserer Ausrüstung verlangte, versicherten Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und andere Innenpolitiker, in Deutschland gebe es solche Probleme wie in Großbritannien nicht. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sagte, falls es doch zu Ausschreitungen kommen sollte, sei seine Stadt gut gerüstet.    

Der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt sagte der „Bild“-Zeitung, in der Bundesrepublik gebe es eine ähnlich explosive Mischung wie in Großbritannien. „Die Ausschreitungen sind das Ergebnis von krimineller Energie, Verachtung gegenüber dem Staat und sozialer Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsschichten“, sagte er.

Insbesondere in Großstädten wie Hamburg und Berlin könnten aus nichtigen Anlässen rasch Brennpunkte entstehen, die nur schwer in den Griff zu bekommen seien. Als Beispiel verwies er auf die Krawalle rund um den 1. Mai. Er forderte mehr Personal und bessere Technik, um soziale Netzwerke und andere Kommunikationsmittel von Randalierern besser überwachen zu können.    

Seite 1:

Angst vor England-Randale erreicht Deutschland

Seite 2:

Berlin sieht sich für Fall der Fälle gut gerüstet

Kommentare zu " Soziale Unruhen: Angst vor England-Randale erreicht Deutschland"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Aber hallo, die Unmengen von Sozialflüchtlingen hat niemand nach Deutschland eingeladen, sie ruhen sich hier auf Kosten der Steuerzahler aus und belächeln uns mitleidsvoll.

  • Nein, Andre. ZUERST muss man sich die Frage stellen, wer diese Menschen eingeladen, zu uns geholt, in's Land gelassen hat. Ohne für sie irgendeine bessere Perspektive zu haben als in ihren Heimatländern?

    Ursache -> Wirkung. Nicht umgekehrt, auch wenn's modern geworden ist ;-) ...

    Wer hat daran verdient, Andre? Bzw. wer hoffte daran zu verdienen? Welche Erwartungen welcher Gastgeber waren daran geknüpft? Auch wenn selbige (trotz Bemühungen der Einlader?) schief gegangen sein sollten ... hat der Einkäufer von möglichst kostenfreiem Humankapital denn gar keine Pflichten mehr? Nur noch Vermarktungsrechte (bei Gefallen) gegenüber den von ihm eingeladenen MENSCHEN?

    Und, wollten da gewisse Kreise nicht erst kürzlich noch viel, viel mehr an Einladungen aussprechen? Falls das dann wieder schief gehen sollte ... wer wird für den Unterhalt der "Importe" denn dann bezahlen? Diesmal die Einlader selbst? Bilden die jetzt, nach den neuesten Erkenntnissen, etwa Rücklagen dafür, aus ihrem eigenen Geldbeutel?

    Können Sie mir das beantworten Andre?


  • Es sind vor allem Jugendliche mit arabischen / islamischen Wurzeln, die in Berlin und anderen Großstädten tagsüber in größeren und kleineren Gruppen auf den Straßen herumhängen. Es ist m.E. nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Typen in großen Horden zusammenrotten und die Innenstädte plündern und in Brand stecken.
    Man darf wohl noch die Frage stellen, was diese Typen aus dem Nahen Osten eigentlich hier in der BRD machen.
    Wir müssen diese Leute hier schnellstens los werden, bevor es zu spät ist. Über die Naivität einiger Beitragsschreiber hier kann man sich nur wundern.
    Wenn Berlin in Brand steht, ist es zu spät.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%