Sozialministerin Ulla Schmidt lenkt ein
Regierung bei Streichung von Ausbildungszeiten gesprächsbereit

Trotz Kritik an den Rentenplänen der Bundesregierung zeichnet sich nach den Beratungen der Koalitionsfraktionen eine breite Mehrheit für die Reform der Altersversorgung ab.

HB BERLIN.Trotz Kritik an den Rentenplänen der Bundesregierung zeichnet sich nach den Beratungen der Koalitionsfraktionen eine breite Mehrheit für die Reform der Altersversorgung ab. Offen ist jedoch, ob die geplante Streichung der Anrechnung von Ausbildungzeiten noch zurück genommen oder verändert wird. Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) zeigte sich im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) kompromissbereit: „Wir müssen die Frage der Ausbildungszeiten offen diskutieren.

An diesem Punkt scheitert sicher keine Reform.“ Einschnitte seien jedoch unumgänglich, so Schmidt. Allerdings dürfe man nicht vergessen, dass die Rentner nur 2,6 Mrd. Euro zum Ausgleich des 10 Mrd. Euro-Defitits in der Rentenkasse beitragen müssten. Die Grünen haben beim Thema Anerkennung von Ausbildungszeiten bereits Gesprächsbedarf angemeldet. Die Streichung der Ausbildungszeiten bei der Rente „darf den notwendigen Bildungsfortschritt nicht blockieren“, sagte die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, dem Handelsblatt.

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