Sozialversicherungen
Ministerium will mehr Geld von Besserverdienenden

Die Geldbeutel der Sozialversicherungen sind prall gefüllt. Trotzdem plant das Arbeitsministerium einem Zeitungsbericht zufolge höhere Beiträge. Auch der Wechsel in die private Krankenversicherung soll erschwert werden.
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BerlinTrotz Überschüssen in den Kassen der Sozialversicherungen plant das Arbeitsministerium nach einem Zeitungsbericht höhere Beiträge. Das gehe aus dem Entwurf zur sogenannten Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2013 hervor, berichtet die „Bild“-Zeitung. Mit der Verordnung werden bestimmte Werte zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge jährlich der Einkommensentwicklung angepasst.

Für Bezieher höherer Einkommen erhöhe sich der jährliche Krankenkassen-Beitrag um bis zu 110 Euro, heißt es in dem Bericht. Der Renten-Beitrag steig für sie im Westen um bis zu 235,20 Euro (ab einem Jahreseinkommen von 69 600 Euro) und im Osten um bis zu 117,60 Euro (ab einem Jahreseinkommen von 58 800 Euro). Die Arbeitslosenversicherung schlage für sie zusätzlich mit bis zu 36 Euro im Westen und bis zu 18 Euro im Osten zu Buche.

Außerdem solle der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erschwert werden, berichtet die Zeitung. Laut Verordnungs-Entwurf werde die Versicherungspflichtgrenze, ab der ein Wechsel möglich sei, im kommenden Jahr auf 52.200 Euro (bisher: 50.850 Euro) angehoben.

Die Beitragsanhebungen sollten voraussichtlich im Oktober vom Kabinett beschlossen werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sozialversicherungen: Ministerium will mehr Geld von Besserverdienenden"

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  • Comet
    So ist es. Aber da wollen sie nicht ran, denn die Mehrheit im Bundestag sind Beamte und die sägen nicht an ihren eigene Stuhlbeinen

  • Heinz
    genau so ist es.
    Und mit 69.000 p. a. ist man icht unbedingt schon ein Besserverdiener. Aber daskapieren unsere hchbezahlten Politker nicht. Sie haben ja alles umsonst

  • Ja, so wird es kommen, aber dann fallen genau diese Figuren, die jetzt von geringen Krankenkassenbeiträgen profitieren, den gesetzlich Versicherten zur Last. Und die Privaten setzen sich mit Jahrzehntelang generierten Gewinnen ab.

    Mein Vorschlag: Ab sofort Schluß mit den Privaten und Schluß mit dem mehrgleisigen Rentensystem: Alle, und zwar wirklich Alle, zahlen in jeweils einen Topf. Keine Beitragsbemessungsgrenzen mehr. Warum soll eine Uschi von der Lügen null für ihre Pensionsansprüche zahlen, während ein Bürger mit einem Einkommen von 2500 brutto im Alter sowieso bettelarm ist?

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